Stadtwerke-Verkauf wird scheitern

29. März 2007.

Wieder betreibt Oberbürgermeisterin Dieckmann den Ausverkauf Bonner Interessen. Während die Verschmelzung der Sparkasse Bonn mit der Stadtsparkasse Köln von ihr noch als ‚Fusion zweier Partner‘ bezeichnet wurde, benennt sie die vorgesehene Veräußerung der Stadtwerke Bonn an die Kölner GEW diesmal ehrlich von Anfang an als Verkauf. Schuldig bleibt Frau Dieckmann aber die wahren Gründe für den von ihr vorgesehenen Verlust des größten städtischen Unternehmens mit 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Von Nachhaltigkeit keine Spur. Entmündigt werden nach den Plänen der OB nicht nur der Stadtrat, sondern alle Bürgerinnen und Bürger Bonns. Konsequent wären als nächste Schritte die Eingemeindung von Bonn in die Stadt Köln. Und dann die Wahl von Bärbel Dieckmann zur Bezirksvosteherin des neuen Kölner Stadtbezirks Bonn. Oder will sie vielleicht als Nachfolgerin von Fritz Schramma erste Kölner Oberbürgermeisterin werden – Verzeihung: Oberbürgermeisterin der Stadt Kölnbonn…?
Selbst wenn Frau Dieckmann ihre Große Koalition im Rat jetzt von ihren Ideen überzeugen könnte, wird der Verkauf der Stadtwerke Bonn letztendlich am Widerstand der Bürgerinnen und Bürger scheitern. Denn diese sind nicht so dumm, dass sie den Einfluss auf ihren Energieversorger und ihren Verkehrsbetrieb völlig verlieren wollen. Falls sich Frau Dieckmann jedoch weiterhin als beratungsresistent erweisen sollte, dann werden die Bonnerinnen und Bonner ihr dies lehren – notfalls durch ein Bürgerbegehren und einen Bürgerentscheid.“

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