Bezirksvertretung Bonn entscheidet pro Metropol

14. August 2007.

Aus der Feder von Bündnis 90/Die Grünen, dem BürgerBundBonn und der FDP stammte der Antrag, der über die externer Link in neuem Fenster folgtVerwaltungsvorlage obsiegte. Diese sieht vor, dem jetzigen Besitzer die Erlaubnis für die geplanten Umbauarbeiten zu erteilen.

Es waren vier Stimmen aus den Reihen der CDU-Fraktion, die dem Änderungsantrag zur Mehrheit verhalfen. Von „fließenden Grenzen“ sprach Pierre Becker (CDU) als er die Entscheidung seiner Fraktion für den Änderungsantrag erläuterte. Er meinte damit die fließenden Grenzen zwischen Denkmalschutz des Gebäudes und der Nutzung. Aber man könnte es auch als Anspielung auf den Zustand innerhalb seiner eigenen Partei verstehen. Denn auch bei den Christdemokraten scheint es „fließende Grenzen“ zu geben. Und diese verschwimmen mehr und mehr. Gab es bisher zwei namentlich bekannte CDU-Mitglieder, die sich öffentlich für den Erhalt des Metropols als Ort der Kultur einsetzten, scheint diese Gruppe von Tag zu Tag zu wachsen. So nahmen von den sechs stimmberechtigten Mitgliedern zwei gar nicht erst an der Abstimmung teil. Unter ihnen auch der Fraktionsvorsitzende Arno Hospes.

Diese „fließende Grenze“ lässt einen kleinen Funken der Hoffnung aufkommen, dass sich auch der Rat in seiner kommenden Sitzung dafür ausspricht, erst einmal das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Köln abzuwarten, bevor weiter über die Zukunft des Metropols entschieden wird.

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