GELBBAUCH-UNKE – Noch NEUN Tage bis zum großen Biodiversity-Zirkus in Bonn

2. Mai 2008.

gelbbauchunke_marek_szczepanek__01Am 12. Mai beginnt in Bonn die UN-Konferenz über biologische Vielfalt. Ausgerechnet der Gastgeber Bonn schert sich kaum um Artenschutz. HEUTE reden wir von der GELBBAUCHUNKE

Gelbbauchunke: Versprengt in Restvorkommen im Siebengebirge und in Abgrabungsflächen entlang der Sieg und Agger fehlt für die Gelbbauchunke ein durchgreifendes, großmaßstäbliches Biotopverbundkonzept.

Der BUND hat für die Sieg eine Skizze hierfür vorgelegt, es liegen zudem mehrere wissenschaftliche Arbeiten dazu vor, der Bergische Naturschutzverein beschäftigt sich an der Agger sehr aktiv mit dem Thema.

Doch wurde von der zuständigen Kreisverwaltung, trotz guter Ausgangsdaten, bislang kein umfassendes Schutzkonzept ausgearbeitet, geschweige denn umgesetzt.

Vielmehr gehen die Verbesserungen an den einzelnen Standorten und der Biotopverbund zwischen Niederpleis und Ennert oder im Bereich der Agger für diese vom Aussterben bedrohte Unke im „schlechten“ Erhaltungszustand auf private Initiativen zurück. Finanziell hilft dabei ganz besonders die HIT-Umweltstiftung. Der Kreis dagegen nimmt seine Pflichtaufgabe, den Erhaltungszustand der Gelbbauchunken zu verbessern, nicht ausreichend wahr.

A. Baumgartner

Foto: Marek Szczepanek (wikipedia)

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