Aktionswoche gegen Stellenstreichungen und Fächerklau war ein voller Erfolg

30. Mai 2008.

In der vergangenen Woche fanden neben einer zentralen Demonstration, mit über 500 TeilnehmerInnen, über 30 reguläre Lehrveranstaltungen an öffentlichen Plätzen der Stadt Bonn statt. Ziel der Aktionswoche war es erstens, die Öffentlichkeit über die prekäre Lage der Universität zu informieren und zweitens UnterzeichnerInnen für die Erklärung „Vielfalt statt Einfalt“zu gewinnen. Die Erklärung fordert den sofortigen Stopp der Stellenstreichungen und ein Verbot zur Querfinanzierung durch Studiengebühren. Sie wurde von Vertretern aller Gruppen der Universität geschrieben. Viele interessierte BürgerInnen sind so auf die prekäre Lage der Universität aufmerksam gemacht worden und die Zahl der UnterzeichnerInnen erreichte die 2000-er Marke. Besonders erfreulich ist, dass der Bundespräsident Horst Köhler bei seinem Besuch im Bonner Arithmeum ebenfalls auf die Lage aufmerksam wurde und im persönlichen Gespräch mit Studierenden und Dozenten versicherte, die Problematik in Berlin anzusprechen.
„Jetzt gilt es die Erfolge in konkrete politische Ziele umzusetzen. Unsere Adressaten werden dabei vor allem die Landesregierung und die Univerwaltung sein, ebenso auch Stadtverwaltung, lokale Vereine und Gruppen“ erklärt der AstA–Vorsitzende Christopher Paesen. Der AStA wird weiterhin die Forderungen der Erklärung in die Gremien der Universität und darüber hinaus tragen.
von: Christopher Paesen

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