Rettungsplan für Bonn

12. Oktober 2008.

aldenmeyer_staatsgrenzeNachdem die Euro-Staaten einen Rettungsplan für Banken verabschiedet haben, entwickelte Aldenmeyer die Lösung für Bonn:
„Sollte ich – wovon ich ausgehe – der nächste Oberbürgermeister von Bonn werden, wird Bonn ein unabhängiger Stadtstaat.“
Was zunächst wie eine verrückte Idee klingt, besticht in seiner Klarheit: Wer glaubt, Bonn sei zu klein, um ein eigenständiger Staat zu sein, dem sei gesagt, dass Bonn 164 Einwohner mehr hat als Island. Im Gegensatz zu Island kann man aber derzeit bei allen Bonner Banken Geld bekommen, wenn man dort welches gelagert hat.
Aldenmeyer will eine neue Währung einführen: den rhein:taler. Die Staatsbank wird die ehemalige Sparkasse Bonn, die dann UBB (Unabhängige Bank Bonn) heißen wird. Diese Bank wird wieder von der Sparkasse Köln-Bonn entkoppelt. Aldenmeyer: „Das Verschlucken der Bonner durch die Kölner muss ein Ende haben – auf dem Finanzsektor und bei den Stadtwerken. Alles muss wieder in Bonner Hand kommen, nur so können wir nachhaltig wirtschaften.“ Und als kleines Bonbon für alle ehemaligen KundInnen der Sparkasse Bonn: Die UBB wir die alte Bankleitzahl der Sparkasse Bonn übernehmen (380 500 00).
Als wichtige Einnahmequelle für die Stadt wird wieder der alte Zoll aktiviert, alle vorbeifahrenden Schiffe müssen eine Gebühr entrichten für die Nutzung des Bonner Abschnittes. Auf diesem Gebiet werden Bonner und Beueler endlich zusammenarbeiten können, wobei Beuel als unabhängiger Stadtteil innerhalb des Stadtstaates Bonn bestehen bleiben darf.
Ach ja: Wenn Köln den Rheinischen Imperialismus aufgibt und nicht mehr nach dem Motto: „Wat mir von Bonn nisch freiwillisch kriegen, kaufen mir!“ handelt, wird es zur Belohnung eingemeindet.
Und der Name für den neuen Stadtstaat? Aldenmeyer: „Bonn soll dann nach wie vor Bonn heißen, der offizielle Name wird aber lauten: Unabhängiger Staat Bonn (USB). Damit wird Bonn den modernen Anforderungen gerecht und zu einer Schnittstelle nicht nur im Rheinland, sondern auch in der Welt.“

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