RSE profitiert von der Wirtschaftskrise

23. Dezember 2008.

JOKER060831126047.jpgDie RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH profitiert von der weltweiten Wirtschaftskrise. Im Dezember fahren in Deutschland rund 40 % weniger Güterzüge, da die Automobil- und Chemieindustrie Kurzarbeit eingeführt hat. Und daher gibt es deutschland- und europaweit einen hohen Bedarf an Abstellgleisen für beschäftigungslose Güterwagen.

In Bonn-Beuel und St. Augustin-Hangelar hat die RSE auf ihren Gleisen bis voraussichtlich Ende Januar einen 610 Meter langen Leerwagenzug der SBB Cargo Deutschland GmbH, einer Tochtergesellschaft der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), abgestellt. Und im linksrheinischen Bonner Güterbahnhof hat die RSE im Auftrag der DB Schenker einen 600 Meter langen Zug aus leeren Autotransportwagen geparkt.

„Der Bedarf an Abstellgleisen und zusätzlichen Serviceleistungen zeigt eindrucksvoll, welche große Bedeutung die Eisenbahninfrastruktur hat. Wir sind keineswegs schadenfroh über den Rückgang des Schienengüterverkehrs. Aber es ist gut, dass wir den betroffenen Eisenbahnunternehmen mit entsprechenden Gleisen behilflich sein können,“ so RSE-Geschäftsführer Rainer Bohnet.

Für Bohnet ist dies der Beweis für die Wichtigkeit eines bundesweiten Stopps bei Stilllegung und Rückbau von Strecken, Gleisen, Weichen und Ladestraßen.

Rückfragen:

Rainer Bohnet

RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH
Siebengebirgsstraße 152
53229 Bonn
Tel. 0228-430521
Fax. 0228-432413
www.rse-bonn.de
www.railport-bonn.de

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