Initiative gegen Pro Bonn informiert über lokalen Ableger von Pro NRW

16. Januar 2009.

Im Gegensatz zu anderen Kreisverbänden versucht Pro Bonn nicht einmal sich als bürgerlich zu tarnen. So wurde Nico Ernst (26), Mitglied der „Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn“, die bereits wegen ihrer Nähe zur extrem Rechten auffiel, als Vorsitzender gewählt. Ernst begann seine Karriere als Führer der „Kameradschaft Rhein-Ahr“. Später suchte er Anschluss an den Kölner Kreisverband der NPD, dessen Homepage sogar über seinen Namen lief.

Auf der Internetseite von Pro NRW wird bekannt gegeben, dass Pro Bonn plane, bei der Kommunalwahl in allen Bezirken und Wahlkreisen Kandidaten aufzustellen.

Dies wird mangels personeller Ressourcen schwierig werden. Damit Pro Bonn nicht die als Erstanwärter benötigten Unterschriften sammeln kann, ist verstärkte Aufklärungsarbeit über die Hintergründe der Pro-Bewegung notwendig. Hierfür hat die Initiative gegen Pro Bonn bereits einige Konzepte erarbeitet. So sollen zum Beispiel Informations-Handblätter an Passanten verteilt und Vorträge organisiert werden.

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