4. Gesamtschule: Stadt muss Klageweg beschreiten

29. Januar 2009.

Nach jahrelangem Kampf um eine weitere Gesamtschule in Bonn ist endlich Licht am Ende des Tunnels. Etwa ein entgegenkommender Zug? 156 Bonner Kinder wurden für die 4. Gesamtschule angemeldet, 121 können aufgenommen werden. Damit ist die magische Zahl von 112 erforderlichen Anmeldungen übererfüllt.
Die Grüne Sprecherin Dorothee Paß-Weingartz: “Damit kann die neue Gesamtschule im Sommer ihren Betrieb aufnehmen, wenn die Stadt Bonn das angekündigte rechtliche Verfahren durchzieht und sich damit durchsetzt.”
Die Bezirksregierung will die 4. Gesamtschule allerdings nicht genehmigen, da nur 30 Kinder mit ausdrücklicher Gymnasialempfehlung angemeldet seien, sie will 38 Kinder mit einer gymnasialen Empfehlung und pocht auf die Leistungsheterogenität. Die von der Bezirksregierung geforderte Leistungsdrittelung, wonach mindestens ein Drittel der Schüler eine Gymnasialempfehlung vorweisen muss, stelle eine willkürliche Vorgabe dar, die jeder rechtlichen Grundlage entbehre, erklärte Die Linke Bonn.
Nach Auffassung des kommissarischen Schulleiters ist eine Leistungsmischung aber durchaus gegeben, denn aufgenommen werden sollen 79 Kinder mit gymnasialer Empfehlung und uneingeschränkter Realschulempfehlung. 42 werden der 2. Leistungsgruppe zugeordnet – Kinder mit Hauptschulempfehlung und einge-schränkter Realschulempfehlung.
Paß-Weingartz: “Den Klageweg der Stadt können wir nur voll unterstützen”
und verweist darauf, dass in den vergangenen Jahren eine 4. Gesamtschule weder von der Verwaltung noch vom Rat unterstützt wurde. In der letzten Ratsperiode haben ca. 3.000 Kinder keinen Gesamtschulplatz bekommen und mussten auf andere Schulformen ausweichen.
“Wenn die 4. Gesamtschule kommt, bleibt immer noch fast 500 Kindern in Bonn die Schulform der Wahl versagt. Deshalb werden wir weiter für Gesamtschulen kämpfen!”
Dem Verfahren um die Genehmigung sehen die Grünen mit Optimismus entgegen, die Forderung der Bezirksregierung und des Schulministeriums nach einer Drittelung der Leistungsheterogenität sind nirgendwo gesetzlich festgeschrieben. Es bleibe ein Skandal, dass Landes- und Bezirksregierung alleine aus ideologischen Gründen hunderten von Eltern und Kindern alleine in Bonn die Schulform ihrer Wahl verweigern wollten.
Auch der DGB Bonn/Rhein-Sieg/Oberberg gibt sich entsetzt und hofft, dass die Klage gegen die Entscheidung der Bezirksregierung zugunsten der Gesamtschule ausläuft.

  1. Kai sagt:

    Hallo!

    Gleich drei Computer zum Arbeiten. Meiner Meinung nach genügen zwei: Ein Computer zum Text schreiben mit Zugang zum Internet. Ein zweiter Computer als Ersatzgerät, sollte der erste Computer kaputt sein.

    Aber nun zum eigentlichen: Sie schreiben, dass Sie »handverlesene Buchstaben eintippen«. Warum probieren Sie nicht mal Spracherkennungssoftware aus? In aller Kürze:
    - Dragon NaturallySpeaking 9 Standard (circa 75 €) kann man mal ausprobieren. Ich verwende Dragon NaturallySpeaking 9 Preferred (circa 150 €), wobei die Erkennungsleistung als solche genau identisch ist. Also zum ausprobieren genügt die Standard-Ausgabe vollkommen.
    - Eine ruhige Arbeitsumgebung mit einem möglichst leisen Computer (keine lauten Lüftungsgeräusche) sind von Vorteil.
    - Man muss klar und deutlich sprechen können, ähnlich wie ein Nachrichtensprecher. Dann erzielt man sehr gute Ergebnisse.
    - Der Computer sollte aktuell sein, mein Gerät: AMD 3000+ (1800 MHz), 2 GB RAM. Viel weniger sollte es nicht sein, 1 GB RAM dürfte jedoch genügen.

    Der größte Vorteil ist das entspannte Arbeiten, nicht so sehr die höhere Geschwindigkeit im Vergleich zum 10 Fingersystem.

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