Schadstoffe in Schulneubau

6. Februar 2009.

Mehr als 3 Monate haben SchülerInnen und LehrerInnen in den belasteten Räumen zugebracht – und trotz frühzeitiger Beschwerden gab es keine Reaktion. Erst die eigenmächtige Schadstoffmessung eines Vaters bewies die giftigen Ausdünstungen.

Die Grünen kritisieren, dass es ziemlich lange gedauert habe, bis hinsichtlich der Schadstoffbelastung für Transparenz gesorgt wurde – als habe man nach der Schadstoffgeschichte der Stadt Bonn nichts dazu gelernt. Immerhin wurde der Neubau seit Mitte Oktober letzten Jahres genutzt.
Deshalb wird die Fraktion beantragen, dass künftig immer Messungen vor der Freigabe durchgeführt werden müssen. Denn dann könnten direkt Regressansprüche an die betreffenden Firmen gestellt werden, denn der Einsatz von schadstoffbelasteten Materialien ist in Bonn verboten.
“Der wichtigste Effekt der Messungen liegt aber darin, dass künftig Kinder und andere NutzerInnen von Neubauten nicht mehr Gefahr laufen, in schadstoffbelasteten Räumen zu sitzen”, so Paß-Weingartz, die Fraktionsvorsitzende.

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