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	<title>Kommentare zu: Monolith oder Diamant?</title>
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	<description>Bonner Magazin</description>
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		<title>Von: Erfolgs Coaching Frankfurt a.M.</title>
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		<dc:creator>Erfolgs Coaching Frankfurt a.M.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 10:38:15 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Erfolgs Coaching Frankfurt a.M....&lt;/strong&gt;

[...]Monolith oder Diamant? &#171; rhein:raum &#8211; Bonner Magazin[...]...</description>
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<p>[...]Monolith oder Diamant? &laquo; rhein:raum &#8211; Bonner Magazin[...]&#8230;</p>
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		<title>Von: phistomefel</title>
		<link>http://rheinraum-online.de/2009/02/13/1333/comment-page-1/#comment-176</link>
		<dc:creator>phistomefel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 13:10:08 +0000</pubDate>
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		<description>Von der Bonner Lokalpresse, etwa dem &quot;General-Anzeiger&quot; kann man wohl keine umfassende und objektive Information zu einem Projekt wie der Beethovenhalle erwarten.  Da muß man wohl die überregionale Presse, wie die &quot;FAZ&quot; lesen.  Dort wird der Plan, die alte Beethovenhalle abzureissen und durch ein neues &quot;Prachtstück&quot; zu ersetzen, unter der Überschrift &quot;Was sind das für Barbaren, die hier die Axt ansetzen&quot; ausführlich kommentiert. Ein Kernsatz aus dem Kommentar: &quot;Ein Abriss der Beethovenhalle zu Gunsten eines der vorgestellten Neubaten wäre ein barbarischer Akt&quot;.  Denn &quot;Zeitgebunden wie sie sind, dürfte jeder der vier Entwürfe in zwanzig Jahren älter aussehen als die Beethovenhalle&quot;.  Einen solchen Satz wird man nie in der Bonner Lokalpresse lesen.  Und auch die finanzielle Seite wird ignoriert.  Der Kostenvoranschlag von 75 Millionen Euro ist &quot;ein fixiertes und aus rechtlichen Gründen nicht veränderbares Budget&quot;.  Dabei hat keiner der 10 Architekten, die einen Entwurf eingereicht haben, dieses Budget auch nur im Voranschlag eingehalten.  Dabei werden derartige Bauwerke erfahrungsgemäß immer viel teurer als geplant.  Das im Bau befindliche Bonner Kongreßzentrum ist dafür ein schönes Beispiel.  Und auch vergleichbare Bauwerke liegen finanziell auf völlig anderen Ebenen. Die FAZ bringt dazu einige Beipiele:  Das Kultur- und Kongresszentrum Luzern hat schon 1998 225 Millionen Schweizer Franken gekostet, das Konzerthaus des Dänischen Rundfunks in Kopenhagen 230 Millionen, die Elbphilharmonie in Hamburg hat 323 Millionen Euro erreicht.  Und wie hoch die Defizite aus dem laufenden Betrieb sein werden und wer sie letztlich trägt, ist noch völlig offen.  Im Zweifelsfall wohl die jetzt schon überschuldete Stadt Bonn und damit der Bonner Bürger.   Wen kümmert das schon  -  nach bester Bonner Tradition sollen künftige Generationen für die Schulden aufkommen, die heute gemacht werden.  Bonner Bürger werden nicht gefragt und nicht ausreichend informiert.  Die Meinung dreier renommiersüchtiger Bonner Dax-Unternehmen ist der Bonner Politik und der Bonner Verwaltung, eben nach bester Bonner Tradition, wichtiger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Bonner Lokalpresse, etwa dem &#8220;General-Anzeiger&#8221; kann man wohl keine umfassende und objektive Information zu einem Projekt wie der Beethovenhalle erwarten.  Da muß man wohl die überregionale Presse, wie die &#8220;FAZ&#8221; lesen.  Dort wird der Plan, die alte Beethovenhalle abzureissen und durch ein neues &#8220;Prachtstück&#8221; zu ersetzen, unter der Überschrift &#8220;Was sind das für Barbaren, die hier die Axt ansetzen&#8221; ausführlich kommentiert. Ein Kernsatz aus dem Kommentar: &#8220;Ein Abriss der Beethovenhalle zu Gunsten eines der vorgestellten Neubaten wäre ein barbarischer Akt&#8221;.  Denn &#8220;Zeitgebunden wie sie sind, dürfte jeder der vier Entwürfe in zwanzig Jahren älter aussehen als die Beethovenhalle&#8221;.  Einen solchen Satz wird man nie in der Bonner Lokalpresse lesen.  Und auch die finanzielle Seite wird ignoriert.  Der Kostenvoranschlag von 75 Millionen Euro ist &#8220;ein fixiertes und aus rechtlichen Gründen nicht veränderbares Budget&#8221;.  Dabei hat keiner der 10 Architekten, die einen Entwurf eingereicht haben, dieses Budget auch nur im Voranschlag eingehalten.  Dabei werden derartige Bauwerke erfahrungsgemäß immer viel teurer als geplant.  Das im Bau befindliche Bonner Kongreßzentrum ist dafür ein schönes Beispiel.  Und auch vergleichbare Bauwerke liegen finanziell auf völlig anderen Ebenen. Die FAZ bringt dazu einige Beipiele:  Das Kultur- und Kongresszentrum Luzern hat schon 1998 225 Millionen Schweizer Franken gekostet, das Konzerthaus des Dänischen Rundfunks in Kopenhagen 230 Millionen, die Elbphilharmonie in Hamburg hat 323 Millionen Euro erreicht.  Und wie hoch die Defizite aus dem laufenden Betrieb sein werden und wer sie letztlich trägt, ist noch völlig offen.  Im Zweifelsfall wohl die jetzt schon überschuldete Stadt Bonn und damit der Bonner Bürger.   Wen kümmert das schon  &#8211;  nach bester Bonner Tradition sollen künftige Generationen für die Schulden aufkommen, die heute gemacht werden.  Bonner Bürger werden nicht gefragt und nicht ausreichend informiert.  Die Meinung dreier renommiersüchtiger Bonner Dax-Unternehmen ist der Bonner Politik und der Bonner Verwaltung, eben nach bester Bonner Tradition, wichtiger.</p>
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