Schadstoffe im Friedrich-List Berufskolleg. Wo sind die Verantwortlichen für die gesundheitlichen Beeinträchtigungen?

18. Februar 2009.

Als konsequente Reaktion zum Schutz der Schüler und Schülerinnen im Friedrich-List Berufskolleg bezeichnet die Sprecherin der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen die Entscheidung der Schulleitung, die kontaminierten Container nicht mehr zu betreten. „Mal wieder ist nur durch Eigeninitiative von Eltern die Schadstoffbelastung dieser Container ans Licht der Öffentlichkeit gelangt. Es ist unverantwortlich, wie hier von Seiten des städt. Gebäudemanagements mit der Gesundheit der jungen Menschen umgegangen worden ist. Das SGB zeichnet sich mal wieder durch Untätigkeit aus und der hochbezahlte Leiter dieser Behörde verweigert wie schon öfter den Dialog mit dieser Schule“, so Frau Paß-Weingartz.
Obwohl sich die Schule seit geraumer Zeit wegen der Gesundheitsbeeinträchtigungen der Jugendlichen immer wieder ans SGB gewandt hat, sei nichts passiert.
Die Schließung dieser Container bedeutet für die Jugendlichen und für die Schule eine extreme Zusatzbelastung. Es ist seit Jahren bekannt, dass der Schule Räume fehlen. Gerade die Abschlussklassen, die im Prüfungsstress sind, müssen ständig umziehen. Zustände, die zum Himmel schreien.
Wer diese Container von innen und außen sieht, weiß sofort, dass sie abgerissen gehören. „Es grenzt an Schilda, diese verkommenen Teile nun auch noch zu sanieren. Die Forderung der Schule nach 4-6 neuen Containern ist angesichts der Raumnot die einzig schlüssige Forderung. Die Aussage des SGB, für das Jahr 2011 seien Mittel für die Erweiterung etatisiert, ist zynisch, sind diese Mittel in den letzten Jahren doch immer wieder durch eine Mehrheit von CDU/SPD und FDP nach hinten verschoben worden“ , beklagt Paß-Weingartz.

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