2. März 2009.

In dieser Woche jährt sich der Jahrestag des Erdbeben von Shistow (Bulgarien), bei dem 1977 120 Menschen um Leben kamen. Nur 12 Kilometer entfernt vom damaligen Epizentrum soll mit Beteiligung der RWE in Belene ein neuer Atomreaktor entstehen. Der Energiekonzern möchte sich zudem am rumänischen AKW-Neubau Cernavoda beteiligen. Auch dieser Standort liegt in erdbebengefährdetem Gebiet. Bei beiden Projekten ist die Entsorgung des radioaktiven Abfalls ungeklärt.
Die Umweltorganisation Urgewald führt vom 2.-8.März eine bundesweite RWE-Aktionswoche durch, mit der vorhandene Zweifel an der Belene-Beteiligung im Aufsichtsrat des Energiekonzern gestärkt werden sollen. Die AntiAtom Gruppe Bonn beteiligt sich mit der Aktion „Hoffentlich nicht Allianz versichert!“ am 6. März vor der Generalvertretung der Allianz in der Innenstadt. Der Versicherungskonzern ist der größte deutsche Einzelaktionär bei der RWE und hat maßgeblichen Einfluss auf die Entscheidungen des RWE-Aufsichtsrates.
Treffpunkt ist am Freitag, den 6. März um 15 Uhr die Generalvertretung der Allianz in der Oxordstr. 8. Die AntiAtom Gruppe Bonn hofft auf rege Beteiligung.
Foto: JOKER
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