1. Mai 2009.

Das ist nötig geworden, weil viele Flugzeuge zu laut sind und die Empfehlungen der Fliegergemeinschaft Hangelar e. V. an die Flugzeugführer zu mehr Rücksicht auf die Anwohner kaum befolgt werden. Nach diesen Empfehlungen sollen u.a. die Wohngebiete Großenbuschstraße/Thüringer Allee und Am Kreuzeck nicht mehr überflogen werden. Statt mittig über unbebautem Gebiet zu bleiben, überfliegen viele Flugzeugführer dennoch diese Wohngebiete und erhöhen so die Lärmbelastung der Anwohner je nach Flughöhe um das Vier-bis Fünffache. Das ist rücksichtslos und muss abgestellt werden.
Zur Fluglärmbegrenzung gibt es verschiedene Maßnahmen:
  • Durch eine „Allgemeinverfügung“ des Landes kann Falschfliegen zur Ordnungswidrigkeit erklärt werden, die mit Bußgeld zu ahnden ist.
  • Die Flughafengesellschaft kann von ihren Anteilseignern angewiesen werden, rücksichtslosen Fliegern den Stellplatz zu entziehen.
  • Platzrunden können zeitlich erheblich eingeschränkt werden.
  • Überlaute Flugzeuge können durch hohe Flughafengebühren aus Hangelar verdrängt werden.

Der von der CDU angestrebte Ratsbeschluss macht die Fluglärmbegrenzung kurz vor der Kommunalwahl aller Voraussicht nach zu einem gemeinsamen Ziel aller Parteien. Das ist zu begrüßen. Es bleibt zu hoffen, dass die beantragten Maßnahmen beschlossen und von den Fliegern als ernstes Zeichen dafür genommen werden, dass rücksichtsloses Überfliegen der Wohngebiete nicht mehr geduldet wird. Wenn das nicht hilft, muss nachgesteuert werden. Die Möglichkeiten dazu liegen auf dem Tisch.

Foto: JOKER

  1. genervt sagt:

    Zumindest eins haben Leute wie JPT mit ihrer nicht hinnehmbaren Arroganz erreicht: Jetzt erst recht!

  2. John Theodore Perkins sagt:

    Dann wünsche ich mal viel Glück.

    Sie werden es brauchen, glauben Sie’s mal.

    Nun, wenn dann etwas vernünftiges, Umsetzbares dabei rauskommt soll doch jedem recht sein. Die Praxis lehrt uns allerdings…

    …aber das stellen Sie ja dann selber fest. :-)

  3. Verantwortlicher Luftfahrzeugführer sagt:

    Man lese einmal diesen Artikel:

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10001&detailid=889056

    Und nun mal in medias res:

    Was dieser anmaßende verbeamtete Pseudo-Fachmann dort im Auftrage einer – von Natur aus – realitätsfremden “Grünen”-Regierungspräsidentin gefordert hat, ist nicht realisierbar, würde von jedem auch nur einigermaßen realistisch denkenden Richter gekippt werden und ist daher schon im Vorfeld der potentiellen Rechtsstreitigkeiten “vom Markt” genommen worden.

    Über die Forderung der “Bürger-Aktion” von einem 150-m-Korridor und verpflichtender GPS-Ausstattung brauchen wir hier jetzt nicht ernsthaft diskutieren, oder? Über einen Witz kann man eben nicht ernsthaft diskutieren.

    Und zum Schluss die Frage:

    Ist hier irgendwer vor oder um 1909 geboren oder hergezogen?

  4. Anwohner sagt:

    wenn der verantwortliche Flugzeugführer noch nicht mal fliegen kann, bleibt als Alternative nur die Schließung übrig.

  5. Verantwortlicher Luftfahrzeugführer sagt:

    Wer will das beurteilen? Sie?

  6. Dr.Thomas Busse sagt:

    Interessant sind die Antworten des “verantwortlichen”Luftfahrzeugführers.Im Ton und Inhalt unverschämt und rücksichtslos.Das paßt zum bisherigen Verhalten der Flieger.Wahrscheinlich sind die alle vor 1909 geboren.Die Flug”leistung” fällt jedenfalls entsprechend aus.

  7. Verantwortlicher Luftfahrzeugführer sagt:

    Wer will die Leistung eines Piloten beurteilen? Sie?
    Finden Sie das nicht selbst lächerlich?

    Überlassen Sie das doch lieber denen, die sich damit auskennen. Das dazugehörige Werkzeug ist ja gerade beschafft worden.

    Wenn dann bewiesen ist, dass es die “Rowdies am Himmel” gar nicht gibt, nehme ich gerne Ihre Entschuldigung an.

  8. John Theodore Perkins sagt:

    Herr Dr. Busse, lieber “Anwohner”,

    haben Sie ausser Vorurteilen und Polemik auch etwas zum Thema beizutragen?

    Wenn ja, dann: Bitte!

    Ansonsten sollten Sie sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, denn es kann Ihnen sonst passieren, dass man von Ihnen verlangt, dass Sie das, was Sie von den – Ihrer Meinung nach – geistesschwachen Piloten verlangen wollen, einmal praktisch vorführen. Diese Forderung ist schon an Leute gegangen, denen man eine fliegerische Ausbildung hätte unterstellen können; sie haben dankend abgelehnt – wenn überhaupt ein Reaktion kam.

    Und bevor Sie irgendwem Überheblichkeit oder Arroganz unterstellen, sollten Sie das Thema vieleicht einmal von allen Seiten beleuchten. Die Kenntnis über gewisse Rechtslagen – die übrigens seit den 1950er Jahren international gültig sind – könnte sich ebenfalls durchaus als vorteilhaft erweisen.

    Ich weiß, Sie werden mich als rücksichtslos, arrogant, ignorant und was-weiß-ich-was bezeichnen, und zwar genau unter diesem Beitrag.
    Das ist mir – offen gestanden – egal; ich kenne mich eben selbst besser.

    Im Grunde spielt es auch keine Rolle, denn Sie werden niemals die Resonanz meiner Mitmenschen, die mich umgeben, und die mich – ich verwende meine Person lediglich als Beispiel – als Menschen kennengelernt haben, akzeptieren.
    Wenn man Ihnen von einem John Perkins erzählt, der warmherzig ist und sich für die Sorgen seiner Mitmenschen interessiert, dann werden Sie das wüst bestreiten.

    “Was?”, werden Sie sagen, “Der? Der fliegt. Das ist doch sowas von elitär. Der muss einfach ein Arsch sein…”

    Und solange Sie in dieser geschürten Ideologie verharren, werden Sie immer nur “Wutbürger” sein. Der böse dreinschauende Gartenzwerg, nichts weiter.

    Viel Spaß dabei…

  9. anwohner sagt:

    Lieber Jörg Pauly,
    setzen Sie sich doch bitte in Ihre Cessna und stellen den Autopiloten auf “Mann im Mond”. das wäre doch mal eine Maßnahme,oder………..+

  10. genervt sagt:

    Wer diesen Text von JTP gelesen hat, erkennt, dass das Ozonloch da oben doch gravierende Schäden verursacht.

  11. John Theodore Perkins sagt:

    Mancher ist halt mit seinem Spiegelbild überfordert, gell, Herr Flacke?

    Sie können diesen niveaulosen Schlagabtausch gerne weiterführen. Nachdem Sie ja keine Argumente haben, ist es eh müßig.

  12. Zitatenjäger sagt:

    Es gibt auf diesem Blog eine “wohlwollende” moralische Instanz, die hat sich gerade auf dem Beitrag über “Soziale Quartiersentwicklung aus Oberstadtsicht” verabschiedet.
    Sie hat wohl übersehen, dass in leicht geänderter Form ihr Kommentar hier an der richtigen Stelle gesessen hätte:

    “Um Gottes Willen, merken Sie eigentlich nicht, wie Sie sich hier aufführen?
    Wie Irre, sich in die Enge getrieben fühlende Geschöpfe, die sich gegenseitig anstacheln!
    Der erste Spiegelstrich des rhein-raum-blogs nennt “keine verleumderischen, ehrverletzenden oder diskriminierenden Beiträge” als Maßgabe, die von Ihnen vollkommen missachtet und von den Betreibern des Blogs wohl auch nicht überprüft wird. Ich jedenfalls ziehe meine Kosequenz, verlasse dieses “Forum” und überlasse es Ihnen, weiter Gift und Galle in der Welt zu versprühen. Wohl bekomm´s !

  13. genervt sagt:

    @ Zitatenjäger (!)
    Was ist das hier für ein Forum, wo jemand lärmend den Blog verlässt, der m.W. vorher nicht einen Beitrag geliefert hat! Der Stil des Textes ähnelt auch sehr dem von Herrn Pauly…

  14. Zitatenjäger sagt:

    …so sind`se die Menschlein! Die Paulys (na, na, wir wollten uns doch zusammenreißen und nicht diffamieren!), Besserwisser, verantwortliche und unverantwortlichen Flugzeugführer machen das Zusammenleben nicht einfacher.
    ALLE sollten sich bitte überlegen, ob unterschiedliche Interessenlagen unbedingt in persönlichen Anrempeleien enden müssen.
    Soweit man das erkennen kann, ist das Thema abgearbeitet und bereits 2 Jahre alt…
    Vorschlag an den Blogbetreiber: überlegen, ob man die Kommentarliste zum Fluglärm Hangelar schließen sollte.

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