5. September: Großdemo gegen Atomkraft
Sonderzug zur Anti-AKW-Demo Berlin
29. Juli 2009.
Ein Sonderzug, der in Bonn startet, soll 400 AtomkraftgegnerInnen aus Nordrhein-Westfalen am 5. September nach Berlin bringen. An diesem Tag werden in Berlin Zehntausende von für den Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie demonstrieren. Kurz vor der Bundestagswahl wird so ein unübersehbares Zeichen gesetzt, dass die Menschen in Deutschland ein Ende dieser gefährlichen Technologie fordern.
Serien von Reaktorpannen wie in Krümmel und Jülich, undichte Lagerstätten wie in Asse und das ungeklärte Endlagerproblem wie auch der Menschen und Umwelt gefährdende Uranabbau machen deutlich, wie unverantwortlich und geradezu kriminell die Atomindustrie handelt. Der Atomausstieg muss sofort umgesetzt werden.
Zur Großdemonstration in Berlin werden Bauern aus dem Wendland, die seit Jahrzehnten gegen das geplante Endlager in Gorleben protestieren, mit 450 Traktoren fahren; AtomkraftgegnerInnen und besorgte BürgerInnen aus ganz Deutschland werden von der Politik unmissverständlich fordern, den nuklearen Wahnsinn zu beenden – unabhängig vom Ausgang der Bundestagswahl.
Nordrhein-Westfalen ist Atomland: Das Atommülllager in Ahaus, die Urananreicherungsanlage in Gronau, das Atomforschungszentrum Jülich, die Hinterlassenschaften des stillgelegten Atomreaktors in Hamm, zahllose ungesicherte Zug- und LKW-Transporte mit hochgiftigem Uranhexafluorid quer durchs Land gefährden die Gesundheit der Menschen und die Umwelt und stellen ein erhebliches Bedrohungspotenzial dar. Auch deshalb werden viele Bürger aus Nordrhein-Westfalen in Berlin protestieren
Spendenaufruf für Sonderzug
AtomkraftgegnerInnen transportieren statt Uran
Ein Sonderzug wird rund 400 Menschen aus ganz Nordrhein-Westfalen am 5. September nach Berlin bringen. Der Zug startet am frühen Morgen in Bonn und stoppt außerdem in Köln und im Ruhrgebiet.
Dafür brauchen wir Ihre Hilfe!
Um den Zug zu mieten, ist eine Bürgschaft erforderlich. Die Gesamtkosten betragen 22.800 Euro. Bei einem Platzkontingent von 380 Personen kostet ein Einzelticket für die Hinfahrt am Morgen und die Rückfahrt am selben Abend also 60 Euro.
Die Organisatoren bitten Sie darum, eine Bürgschaft für die Kosten beziehungsweise einen Teil der Kosten zu übernehmen oder den NRW-Sonderzug auf andere Weise zu unterstützen:
- Sie haben die Möglichkeit, ein bestimmtes Kontingent an Karten zu übernehmen und selbst bei Ihren Mitgliedern für den Verkauf zu werben.
- Sie können über Ihre Kommunikationswege für den Sonderzug werben und mobilisieren oder eine (Online-)Verkaufsstelle für die Tickets einrichten.
- Sie können mit einem bestimmten Betrag als Spende dazu beitragen, dass wir die Tickets an Studenten, Arbeitslose etc. zu einem günstigeren Preis abgeben können.
Machen Sie den Anti-Atom-Sonderzug aus Nordrhein-Westfalen zu Ihrer Sache! Wir bieten Ihnen gern an, dass Sie Ihre Informationsmaterialien im Zug auslegen können und dass Ihr Logo auf den Tickets gedruckt wird.
Wenn Sie den Sonderzug aus NRW unterstützen wollen oder selber mitfahren wollen, bitten wir um einen schnellen Bescheid! Denn die Zeit drängt:
Bis zum kommenden Wochenende (01./02. August) benötigen wir entsprechende Zusagen, um den Zug buchen zu können.
Netzwerk der Anti-Atom-Initiativen in Nordrhein-Westfalen
Unsere Kontaktadressen für den NRW-Sonderzug:
Tel.: 02206 – 91 05 79
Mobil: 0176 – 50 03 42 52
E-Mail: Anika Limbach
(nicht erreichbar vom 2. bis 16. August)
Tel.: 0228 – 367 02 27
E-Mail: Axel Bergfeld
