Die schöne Rettung:

Kunst am Bau!

26. August 2009.

Das Kongresszentrum WCCB ist gerettet: Weiterbau überflüssig, viel Geld gespart und Schluss mit der koreanischen Grau-in-Grau-Tristesse!

Der Bonner Aktionskünstler Alfred Kerger schlug gestern vor, den Kölner Aktionskünstler H.A. Schult einzuladen, um die WCCB-Bauruine „mit Portraits derjenigen Mitglieder des Bonner Stadtrates zu dekorieren, die beim Thema WCCB überwiegend  geschlafen haben und die nötige Kontrolle vermissen ließen“. rhein:raum präsentiert – s.o.! –  hierzu einen ersten Entwurf (das Konterfei der Oberbürgermeisterin Dieckmann mit roter Pappnase).

Kunst am Bau - "Hotel Europa"  Foto: JOKER

Kunst am Bau - "Hotel Europa" Foto: JOKER

Schon einmal hatte H.A. Schult eine Hochhaus-Bauruine in der Umgebung Bonns in ein Multimedia-Kunstwerk verwandelt.  Mit großformatigen Portraits von 130 prominenten Europäern hatte er Troisdorfs unfreiwilliges Wahrzeichen, den fast 30 Jahre alten 18-stöckigen leeren Rohbau in der Nähe des Flughafens Köln/Bonn, als „Hotel Europa“ aufgewertet. Zwei Jahre später, 2001, wurde das Objekt gesprengt.

Apropos Pappnasen:

Jahrelang nannte der Bonner Karneval wortwitzelnd den in der Bauphase bei Hochwasser beschädigten „Schürmann-Bau“, der heute die Deutsche Welle beherbergt,  aus Spaß an der Namensverwechselung „Dieckmann-Bau“. Jetzt gibt es ihn wirklich, den „Dieckmannbau“.

pappnase2Und: Vor zwei Jahrzehnten, 1988, band Alfred Kerger dem in Bonn  frischaufgestellten Adenauerdenkmal frech eine rote Pappnase auf.

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