4. Dezember 2009.
Soziale Gerechtigkeit steht im Wahlprogramm der SPD, schreibt Herr Kelber.
Mit ihm wird es ” keinen Herrn und keinen Knecht” in der Stadtentwicklung geben, keine Bereiche in der Stadt, die nur einseitig Lasten tragen müssen, versprach Herr Nimptsch im Kommunalwahlkampf und die Freude der Anwohner in der Bornheimer Strasse war groß.
Wie alle Jahre staut sich der Verkehr in der Bornheimer Strasse, wie alle Jahre verkündet die SPD, sie setze sich für eine umwelt- und umfeldgerechte Verkehrsabwicklung ein.
Wie alle Jahre wurde am 1. Advent das erste Türchen geöffnet, in Sitzung der Bezirksvertretung Bonn auch das erste Päckchen sozialer Gerechtigkeit geöffnet und die Enttäuschung (Ende der Täuschung?) war groß.
Auf Wunsch eines Investors soll an der Ecke Bornheimer Strasse/Ellerstrasse ein Einkaufszentrum mit 12 000 qm Verkaufsfläche einem OBI 8600 qm, einem Möbelladen 800 qm, einem Getränkeshop 800 qm und einem REWE mit 1800 qm (viel größer als der EDEKA an der Karlstrasse) entstehen. Dafür soll der Bebauungsplan schnell geändert werden, der zurzeit den Lebensmitteleinzelhandel ausdrücklich ausschließt.
In der Diskussion verweisen Grüne und BBB auf die kritischen Anmerkungen der Verwaltung zur zusätzlichen Verkehrs- und Umweltbelastung, zur Vereinbarkeit des Investorenprojekts mit dem Bonner Einzelhandels- und Zentrenkonzept (nicht integrierte Lage) und darauf, dass das Nordstadtviertel eigentlich keinen Nahversorger braucht, weil es ausreichend durch die vorhandenen Geschäfte versorgt ist.
Der FDP Vertreter aus der Weststadt unterstützt das Investorenprojekt, weil es eine große Aufwertung für das Viertel bedeute und nicht nur für Nordstadt, sondern auch für die Weststadt, können doch dann die dortigen Bewohner auch an der Bornheimer Strasse einkaufen. Danach meldete sich der Sozialdemokrat vom Venusberg zu Wort und erklärte, er stimme dem FPD Vertreter voll zu, besser hätte er es auch nicht formulieren können.
Die Bonner Stadtbezirkspolitiker hatten Hinweise, dass das Investorengutachten zur Rechtfertigung des Einzelhandels “schön gerechnet” sei. Der Einzugsbereich für die Tragfähigkeitsberechnung zum Projekt wurde abweichend zum Einzelhandels-und Zentrenkonzept von 500m auf 700m erhöht(gibt mehr Einwohner) und entgegen der Sozialindexeinstufung großer Teile des Einzugsbereichs als Problemgebiet (wie Neu- Tannenbusch) rechnet der Gutachter des Investors mit überdurchschnittlicher Kaufkraft pro Einwohner. Mehr Kaufkraft im Einzugsbereich rechtfertigt mehr Verkaufsfläche.
Selbst wenn der Sozialdemokrat vom Venusberg die Bonner Tallage, auch die soziale, nicht kennen und nicht wissen sollte, wie es sich von Hartz 4 lebt, hätte er sich bei seinem Parteifreund, der stadtweit für sein großes soziales Engagement bekannt ist, über die Lebensbedingungen im Bonner Norden informieren können. Ein Besuch der Ausstellung “glückliches Heim der Gerechtigkeit und Liebe” im Kunstverein wäre sicherlich zum besseren Verständnis hilfreich. Von überdurchschnittlicher Kaufkraft bei Hartz 4 Empfängern und Studenten auszugehen, könnte als blanker Zynismus verstanden werden.
Auch scheint die SPD in der BV Bonn die Frage, ob durch das Investorenprojekt Fördermittel der “sozialen Stadt” für Neu-Tannenbusch gefährdet werden, nicht übermässig zu interessieren. Die Gelder gibt es bekanntlich nur dann, wenn die Stadt die dortigen Entwicklungsziele z.B. Aufwertung des Einkaufszentrums nicht durch bauleitplanerische Entscheidungen oder Genehmigung großflächiger Einzelhandelsvorhaben an nicht integrierten Standorten gefährdet. Leider wurde die Wirkungsanalyse des Investorenprojekts nur jeweils summarisch für alle C- Zentren und alle D-Zentren erstellt und nachgefragt wurde nicht.
Könnte die Zustimmung der SPD zum Projekt und damit auch die Zustimmung zur Verschlechterung der Umwelt- und Lebensbedingungen der betroffenen Anwohner damit begründet sein, dass die Stadt Bonn beim Städteranking um ein Paar Punkte nach unten (fehlende Investorenfreundlichkeit) gefallen ist?
Schöne Bescherung.
Foto: Modellzeichnung des Vorhabenträgers von www.bonn.de

@Wohlwollend
Tatsachen sollten nicht mit Verdächtigungen verwechselt werden.
Es sind Tatsachen, die Fragen aufwerfen und den Verdacht nähren, Tatsachen, wie das Urteil des sachkundigen BBB Mitglieds, das im Rahmen der politischen Beratungen ignoriert wurde.
Warum lassen Verwaltung und Rat eine solche Äußerung unkommentiert im Raum stehen?
Ist der hierdurch bei betroffenen Bürgern entstandene Eindruck unseren Volksvertretern völlig gleichgültig?
Dies ist eine Betrachtungsebene, die im Rahmen einer gerichtlichen Kontrolle, wie Sie vielleicht wissen,
unberücksichtigt bleibt. Es ist eine Frage der politischen Kultur und auch eine Frage des gesellschaftlichen
Miteinanders in einer Stadt, deren Oberbürgermeister einmal verkündet hatte, sich für die Stärkung von Nachbarschaften und den Abbau von Disparitäten einsetzen zu wollen.
Wir hatten bereits 2009 angekündigt, das Planverfahren ggf. einer gerichtlichen Kontrolle zu unterziehen. Wie Sie den Beiträgen vom März entnehmen können, haben wir um die Möglichkeit einer Klage in den letzten Wochen kämpfen müssen. Bauordnungsamtsleiter Dormagen hatte vor wenigen Wochen noch erklärt, die Baugenehmigungen werden nach § 33 BauGB erteilt, auch dies eine Tatsache, die Verdächtigungen nährt. (siehe oben)
Wir danken allen, die in den letzten Wochen dazu beigetragen haben, uns den Weg einer gerichtlichen Überprüfung überhaupt zu ermöglichen.
@ Wohlwollend
Die gleichen Sprüche habe ich als beauftragter Architekt sowohl vom ehemaligen SGB – Betriebsleiter Friedhelm Naujoks (SPD), als auch vom damaligen Vorsitzenden des Betriebsausschusses Wilfried Klein (SPD), schwarz auf weiß bekommen, nachdem strafrechtliche Vorgänge festgestellt und kritisiert wurden.
Herr Klein meinte damals: “Ich sehe hier keinen Anlass für die politische Seite, den Vorgang an sich zu ziehen und anders zu entscheiden. Bei fortbestehenden Differenzen steht Ihnen selbstverständlich der Rechtsweg offen”.
Nachzulesen hier: http://bonner-presseblog.de/2011/03/22/bonn-naujoks-sgb-korrupt-nimptsch-verwaltung-verkorkst/
Unter diesem Schutzschirm selbstherrlicher Parteiarroganz konnte der “freie und kreative Umgang” einer Verwaltung mit Recht und Gesetz gedeihen, der nun beim WCCB und im Falle der nichtzugelassenen Legionellendesinfektionsanlagen die Bonner Staatsanwaltschaft beschäftigt. Der nächste SGB – Flop, die Auladecke des KAG ist ebenfalls in Bearbeitung.
Vorrangigste Aufgabe jeder Verwaltung ist aber, es nicht so weit kommen zu lassen, dass die Bürger den Nachweis erbringen müssen, wann, warum, durch wen rechtsstaatliche Prinzipien verletzt worden sind.
In Bonn fällt auf, dass die Verwaltung (eher auf höherer Ebene als auf der Arbeitsebene) keine Skrupel kennt, sich bewusst solchen Verwaltungsgaunereien hinzugeben.
Kann sie doch annehmen, dass Otto Normalverbraucher, auch Richter und Politiker (Ausschussmitglieder) zwar mit ineffizienten, aber nicht mit völlig „verbogenen“ Verwaltungsstrukturen vertraut sind.
Kommt es dennoch zu rechtlichen „Schräglagen“, schützt die Verwaltung sich selbst, indem sie versucht, mit Hilfe von Gegenattacken (Nimptsch und GA) die Kritiker zum Schweigen zu bringen. http://gruene-bonn.de/fileadmin/user_upload/gruene_kvfr_bonn/Fraktion/Presse/Ob-newsletter-Nr%20%20%20006_2010%20%282%29.pdf
Geht es gar nicht anders und ist man mit dem Rücken an der Wand, werden sogar Staatsanwälte an der Nase herumgeführt, wie das beim KAG durch das Rechtsamt der Stadt Bonn geschehen ist.
http://bonner-presseblog.de/2009/08/18/bonn-stadtisches-gebaudemanagement-lugenkonstruktion-des-spd-%E2%80%93-betriebsleiters-naujoks-geplatzt/
Gerechterweise muss man sagen, dass die „wohlwollenden“ Sprüchlein, man könne ja bei Missfallen den Rechtsweg beschreiten, auch für die gelten, die über die Stränge schlagen.
Wenn ich mich recht erinnere, sind nach Kim, Thielbeer und Co. weitere vermeintlich Verdächtige dabei den Rechtsweg zu beschreiten.
http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-regional/erste-anklagen-zum-skandal-beim-bonner-kongresszentrum-17846910.bild.html
Warum? Es gibt einige unverrückbare Tatsachen, die der Bonner Oberbürgermeister gerne mit Verdächtigungen verwechselt http://bonner-presseblog.de/wp-content/uploads/2010/06/rpa_kurz.pdf die sich nicht so einfach aus der Welt schaffen lassen.
@ Peter Riemann
Ein Laie muß glauben, was ihm erzählt wird, ein Fachmann, wie Sie, nicht.
Wohlwollend bin ich davon ausgegangen, dass Wohlwollend weder Baufachmann noch Jurist ist und ihm deshalb das notwendige Wissen fehlt, um überhaupt den freien und kreativen Umgang der Bonner Bauverwaltung mit baurechtlichen Bestimmungen beurteilen zu können.
Die informierte Fachwelt in der Region ist sich in der Beurteilung einig: rechtswidrig erteilte Baugenehmigung
für den OBI, Versuch einer nachträglichen “Legalisierung” durch Einbeziehung in einen V+E Plan.
Den Wutbürgern von der Bornheimer Straße hat der einflussreiche Investor erklärt “Ich krieg, was ich will.” Zu dem, was die wohltätige Stiftung Fassbender-Tenten will, zählt auch die Festschreibung der miesen, gesundheitsschädlichen Wohnbedingungen an der Bornheimer Straße, um das Grundstück möglichst gewinnbringend nutzen zu können.
Was die Bauverwaltung bereit ist zu tun, um die Wünsche des Investors zu erfüllen, irritiert sehr.
Nennt man das Bonner Klüngel?
Ihr Beitrag gibt Anlass zu fragen, ob Wohlwollend eine fein verpackte “Halt die Klappe”-Empfehlung ausgesprochen hatte?
@irritiertes Nordlicht
Zum letzten Satz: genau so habe ich das interpretiert. Sieht man bei rhein:raum in allen Ecken nach findet man zum WCCB ähnliche “Empfehlungen”. Damals allerdings noch nicht alle anonym. Herr Schilling postete solche “konstruktiven” Kommentare und bald drosch einer mit Nickname “Beobachter” auf alle Miesmacher ein. Miesmacher in Bonn sind häufig die Menschen, die eine andere und oft auch fundiert kritische Meinung haben.
Die “Wohlwollenden” sind fast immer diejenigen, die Eigeninteressen verfolgen und diese in Allgemeinwohlargumenten verpacken.
Beim Metropol, beim Bahnhofsvorplatz, beim Beethovenfestspielhaus und beim geplanten Stadthausabriss gibt und gab es ähnliche Phänomene.
Vielleicht tue ich “Wohlwollend” unrecht, aber in der Summe kann man sagen: wenn es in Bonn in der Verwaltung auf der 5. Etage mild nach Bauernhof riecht, ist die Chance groß, dass das womöglich von einem Riesenmisthaufen in der neunten Etage kommt…
Um Gottes Willen,
merken Sie beide (Nordlicht und Riemann) eigentlich nicht, wie Sie sich hier aufführen ? Wie zwei irre, sich in die Enge getrieben fühlende Geschöpfe, die sich durch Verdächtigungen gegen namentlich genannte Personen gegenseitig anstacheln!
Der erste Spiegelstrich des rhein-raum-blogs nennt “keine verleumderischen, ehrverletzenden oder diskriminierenden Beiträge” als Maßgabe, die von Ihnen vollkommen missachtet und von den Betreibern des Blogs wohl auch nicht überprüft wird. Ich jedenfalls ziehe meine Kosequenz, verlasse dieses “Forum” und überlasse es Ihnen, weiter Gift und Galle gegen Ihre Feinde in der Welt zu versprühen. Wohl bekomm´s !
@ Nicht mehr wohlwollend
Sehr merkwürdig, dass Sie trotz meines Hinweises (“Vielleicht tue ich “Wohlwollend” unrecht…”) völlig ausrasten und nun genau das tun, wogegen Sie sich wehren. Wenn erwiesenermaßen verleumderische und diskriminierende Angriffe (sogar von einem städtischen PC) gegen mich gefahren werden, darf ich schlussfolgern, dass bei gleicher Haltung (“Klappe halten”) eine ähnliche Motivation vorliegen könnte, wie bei den oben Benannten und Angedeuteten.
Auch dem Generalanzeiger wird ab und an mal in Leserbriefen empfohlen mit den Enthüllungen Schluss zu machen. Das ist ein ganz durchsichtiges Manöver und genau das stellen “wir” hier in Frage.
Ihre aggressive Wortwahl zeigt, dass Sie vermutlich nicht so unparteiisch sind, wie Sie es vorgeben. Für alle Sympathisanten der “Feinde von Bonn”, die nicht unsere Freunde sind, ist deshalb Ihre Wahl dieses Forum zu verlassen, sicher nicht die Schlechteste.
Je weniger Gift und Galle, desto besser!
@ Nicht mehr wohlwollend
Ich empfehle Ihnen Akteneinsicht in die Verfahrensakten zum V+E-Plan und die Baugenehmigung OBI.
Dort finden Sie Belege für die Sachverhalte, die Sie “Verleumdung” nennen.
@ nicht mehr(so)wohlwollend
Nur eingeschnappt oder hat sich gar ein Rumpelstilzchen (aus der fünften, neunten oder irgendeiner anderen Stadthausetage) vor lauter Zorn zerrissen? Heute darf man trotz SPD – Jürgen das laut aussprechen, was gestern unter SPD – Bärbel tabu war: Kritik an einer Verwaltungswillkür die in der Republik einmalig sein dürfte!
Unwissend, um was es hier geht, sei mir kurz der Einwurf erlaubt, dass es sich bei “(nicht mehr) Wohlwollend” nicht um meine Person handelt, auch wenn Dietmar Flacke (aka “genervt”) und ein gewisser “Zitatenjäger” das behaupten.
Danke!
Hallo Herr Pauly!
der Zitatenjäger hat gar nichts behauptet, sondern versucht auf dem Hangelarer Fluglärm – Blogbeitrag, mit einem Zitat aus dieser Seite, Ruhe reinzubringen. Das wurde gleich von einem Ihrer “Dialogpartner” missbraucht. Tut mir leid…
@Peter Riemann, Irritiertes Nordlicht, Schlaglicht
Ganz großes Kino hier:
Da bemängelt ein „irritiertes Nordlicht“ über Monate hinweg, dass in einem baurechtlichen Verfahren ein “freier und kreativer Umgang der Verwaltung mit baurechtlichen Bestimmungen“ erfolgt, “Baurecht zugunsten eines einflußreichen Investors“ gemacht wird, „gesetzliche Aufträge zur Reduzierung gesundheitsgefährdender Umweltbelastungen“ missachtet werden“ usw. usw.
Über Monate bekunden andere Besucher dieses Blogs zunehmend ihre Solidarität mit dem Nordlicht und es entsteht ein harmonisches Einvernehmen über die Schlechtigkeit der Einen (Stadtverwaltung) und die Güte der Anderen (man selbst).
Doch plötzlich stellt ein „Wohlwollender“ die nicht ganz so abwegige Frage, warum denn nicht von den rechtsstaatlichen Mitteln der Klage gegen unrechtmäßiges Verhalten Gebrauch gemacht wird, wenn die Rechtsverstöße doch so offensichtlich sind.
Das ist das Stichwort für den Blogger aller Blogger, den „Peter Riemann“, der die Bösen schon lange durchschaut hat und ihre Tricks und Raffinessen kennt. Elegant gelingt es ihm, seine eigene Legionellen-Leidensgeschichte mit dem Thema Quartiersentwicklung zu vermengen, weil Personen und Methoden bei den Bösen sowieso immer dieselben sind, und bringt das Nordlicht auf die Idee, dass Wohlwollend doch in Wirklichkeit vielleicht böswillig ist.
Schon springt ein sachkundiges „Schlaglicht“ hinzu und entlarvt den Gegner als militante Märchenfigur, von dem es allerdings nicht genau weiss, auf welcher Etage des Schlosses (Achtung Stichwort !!!) die Figur wohnt.
So weit, so gut.
Von den Kriterien, die Theologie und Religionssoziologie für das Vorliegen einer sektenhaften Gruppierung herausgearbeitet haben, sind zumindest die folgenden bei den angesprochenen Herrschaften erfüllt:
1. Die Gruppierung sieht sich von Feinden umringt und hält sich für ganz allgemein gesagt besser als die böse” Umwelt: Die Guten: „Man kann in Bonn nur froh sein, dass es rheinraum-online gibt. Danke liebe Redaktion!“ (Nordlicht). Die Bösen: „Die Bürger werden um- und hintergangen und dürfen dieses Schauspiel auch noch finanzieren…Unrechtmäßiges Verwaltungshandeln als Dauerzustand bei gleichzeitig egomanischen Auftreten.. Alle halten dicht. Buntes Gemisch aus Dilettantismus, Borniertheit, unrechtmäßigem Verwaltungshandeln….Der hat mir Hausverbot erteilt! usw.usw.usw.“ (Peter Riemann).
2. Kritik ist weder von aussen noch innerhalb der Gruppierung möglich. Wer innerhalb der Gruppierung Kritik übt, wird verteufelt, gemieden oder sogar ausgeschlossen: „Nur eingeschnappt oder hat sich gar ein Rumpelstilzchen… vor lauter Zorn zerrissen?” (Schlaglicht).
3. Sie bindet ihre Anhänger eng an sich und ihr Heilskonzept: „Das ist ein ganz durchsichtiges Manöver und genau das stellen “wir” hier in Frage” (Peter Riemann)“
4. Aussteiger werden verunglimpft oder sogar tyrannisiert: „Für alle Sympathisanten der “Feinde von Bonn”, die nicht unsere Freunde sind, ist deshalb Ihre Wahl dieses Forum zu verlassen, sicher nicht die Schlechteste” (Peter Riemann).
Auch die Anwendung des Kriterienkatalogs der International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems (ICD-10) Kapitel V F00-F99 würde hier interessante Ergebnisse liefern, aber vielleicht doch zu viele Schlüsse auf den Autor dieser Zeilen bieten.
Ich habe jedenfalls ein neues Hobby: Enttäuschte Wutbürger beim Heulen und Spekulieren beobachten und ab und zu den Tränen- und Spekulationsfluss anregen. Grossartig !
@Zitatenjäger:
Mißverständnis, erkannt, ausgeräumt, alles schick! Danke.
@Doktor
Mir war nicht bekannt, dass dieses Forum unter Beobachtung eines Sektenbeauftragten steht!!
Ich empfehle Ihnen gemeinsam mit nicht mehr so wohlwollend Akteneinsicht in die Verfahrensakte zum V+E Plan und Baugenehmigung OBI zu nehmen.
Erfolgreich klagen können nur die direkten Nachbarn. Im Rahmen einer Nachbarklage wird eine Baugenehmigung nur eingeschränkt geprüft, ob Rechte des klagenden Nachbarn verletzt wurden.
Die Baugenehmigung wird jedoch nicht umfassend auf mögliche Rechtsverstösse durch das Gericht geprüft.
Einer, der weiter weg wohnt, hat deshalb keine Aussicht auf einen erfolgreichen Klageausgang, selbst wenn
die Baugenehmigung rechtswidrig erteilt wurde. Noch Fragen?
Vielleicht lassen Sie sich von einem Dr. der Juristerei die Klagemöglichkeiten in derartigen Fällen erklären, sofern Sie meine laienhaft formulierte Erläuterung nicht verstanden haben.
Weniger großartig finde ich Ihre Tonlage, einfach nur schrill.
Lieber (Onkel) Doktor,
Sie sind ja ein ganz Schlauer und ein mutiger Anonymus obendrein!
Sogar der Internationalen Kriterienkatalog der Psychischen Krankheiten muss für Ihre Diffamierungen herhalten. Haben Sie keine schlagenden, d.h. überzeugenden Argumente um in dem “kleinen Kino” hier das Licht auszumachen? Sind Sie etwa gar kein Doktor, sondern nur ein Hochstapler?
Es ist doch ganz einfach: es gibt in Bonn erwiesenermaßen unrechtmäßiges Verwaltungshandeln, das so bizarr in Straftatbestände hineinragt, dass sich der Normalbürger das kaum vorstellen kann. Diese Straftatbestände und Verfehlungen werden/wurden Zug um Zug aufgedeckt. Deshalb das Gejaule der Mitmacher, Mitläufer und Wegseher, die Sie hier wortreich aber recht inhaltsleer unterstützen. Gehören Sie etwa auch dazu?
Entlarven Sie sich nicht selbst, indem Sie “wohlwollend” verlangen, das diejenigen, welche die Zeche zahlen müssen, ruhig zu sein haben. Die Opfer sollen sich getrost den langsam mahlenden Mühlen der Justiz hinzugeben. Kein Aufstand im Ghetto bitte!
Was hier und andernorts eingeklagt wird, ist der “Normalfall”: keiner in einer dienenden Verwaltung sollte meinen, über dem Gesetz zu stehen, selbst wenn er sich durch Parteibuch oder Klüngelmechanismen abgesichert fühlt.
Sie versuchen hingegen normale Erwartungshaltungen als “krank” darzustellen, indem Sie gegen Prävention und für Nachbesserung plädieren. Das hat uns das WCCB eingebrockt und noch ein paar andere Nettigkeiten, an denen jetzt verschiedene Behörden und die Politik herumdoktern.
Wenn Lokalpolitiker (vorwiegend einer Partei) monatelang die Bevölkerung massiv belügen und eine Verwaltung willentlich und wissentlich Menschenleben gefährdet, dann muss keiner ein medizinisches Standardwerk aufschlagen. Jeder weiß, das ist nicht normal.
Weil es Ihnen erkennbar nicht um die Sache geht und Sie vermutlich anonym bleiben wollen, lösen Sie sich bitte in Luft auf, oder werden Sie real, so wie ich.
Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis: es ist nicht MEINE Legionellen – Lebensgeschichte, sondern die der Verwaltung:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=787521
Es ist auch nicht MEINE Auladecken – Geschichte, sondern die eines in Verruf geratenen “Gebäudemanagers” und seiner Freunde. http://rheinraum-online.de/2009/01/19/1316/
In einem haben Sie allerdings recht es wird/wurde von den handelnden Verantwortliche dauernd etwas vermengt: die Realität mit den übersteigerte Vorstellungen von der eigenen Person. Das ist nicht großartig, sondern nur „grandios“, womit wir doch wieder bei den internationalen Kürzeln gelandet wären, genauer gesagt, bei ICD 10.
http://www.neuro24.de/show_glossar.php?id=1167
So was Dummes!
@ Peter Riemann
Mir ist völlig unerklärlich, warum mir Wohlwollend und Doktor nach monatelanger Beobachtung und Ferndiagnose auf eine wenig charmante Art und Weise ausgerechnet jetzt beizubringen versuchen, die Klappe zu halten, Wohlwollend sogar nachts um Viertel vor 2.
Was ist da wohl der Hintergrund?
@Peter Riemann
Ist das tatsächlich Ihr Name ? So was macht man doch nicht im Internet. Da kann man ja Ihr ganzes Leben lang Ihre lustigen Beiträge nachlesen.
Mit Ihrem neuro-link ein bisschen daneben gegriffen ? Probieren Sie mal F22.0 (gesichert) und F24 (Verdacht).
Mit dem “in Luft auflösen” des Doktors wirds wohl nichts. Der Spass fängt doch gerade erst an!
Diese “Doktorspielchen” sollen uns vom eigentlichen Thema ablenken, einer sozial ungerechten Quartiersentwicklung. Der Beitrag hier auf rhein:raum erfreut sich einer besonderen Beliebtheit. Nicht nur der Befürworter und Kritiker sondern auch der Gegner von sozialer Gerechtigkeit.
Ein Grund könnte die Nennung eines “un – durchsichtigen” Bundestagsabgeordneten am Anfang dieses Blogbeitrages sein. Der gehört zu einer großen deutschen Volkspartei (fängt mit K. an), die ihre Wähler verars..t und ihr eigenes Programm ständig mit Füßen tritt.
Unser OBI – Thema hier ist nach aber nichts anderes als das, was wir in Bonn auch sonst über die Verwaltung zu lesen bekommen, die sich unter einer SPD Oberbürgermeisterin völlig verformt hat:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=781182
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=694675
Meine Empfehlung: dran bleiben, weiter berichten und den Personenkreis links liegen lassen, der sich ganz offensichtlich angegriffen fühlt.
Liebe Diskutanten und -onkels, natürlich hängt alles mit allem zusammen. Aber dieser Thread hat sich doch inzwischen so weit vom ursprünglichen Artikel entfernt, dass wir beschlossen haben, diesen Stammtisch aufzuheben, die Stühle hoch zu stellen und die Kneipe erstmal zu schließen.
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die Redaktion.