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	<title>Kommentare zu: Die Beethovenhalle bewahren</title>
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	<description>Bonner Magazin</description>
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		<title>Von: ilka</title>
		<link>http://rheinraum-online.de/2009/12/28/die-beethovenhalle-bewahren/comment-page-1/#comment-1296</link>
		<dc:creator>ilka</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 15:31:56 +0000</pubDate>
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		<description>Es wird Zeit, die Mär vom „Geschenk“ der Dax-Unternehmen, das die neue Festspielhalle darstellen soll, kritisch zu hinterfragen: Ein Geschenk ist eine selbstlose Gabe, mit der man dem Beschenkten etwas Gutes tun will, auf keinen Fall aber will man ihn belasten. Warum übernehmen dann die Dax-Unternehmen nicht sämtliche Folgekosten für die Festspielhalle für alle Zeit, sondern wälzen sie auf andere ab? Man mag einwenden: Mit dem Modell einer Stiftung, die für alle Kosten aufkommen soll, sind wir auf der sicheren Seite. Aber wenn das Stiftungskapital nicht ausreicht? Und wenn es (z.B. durch eine Wirtschaftskrise) unerwartet schrumpft, wie es zurzeit die Yale-University in USA dramatisch erfährt (FAZ,6.2.2010)? Dann bleibt die Stadt auf den Kosten sitzen. Ganz abgesehen davon, dass auch die Stiftung zum großen Teil aus Steuergeldern finanziert wird: Angesichts des „Sanierungsstaus“ für nahezu alle öffentliche Gebäude in Bonn, für deren Erhalt angeblich kein Geld da ist, muss ich mich wundern, wer den Mut hat, solche unüberschaubaren Kosten für die Zukunft zu übernehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird Zeit, die Mär vom „Geschenk“ der Dax-Unternehmen, das die neue Festspielhalle darstellen soll, kritisch zu hinterfragen: Ein Geschenk ist eine selbstlose Gabe, mit der man dem Beschenkten etwas Gutes tun will, auf keinen Fall aber will man ihn belasten. Warum übernehmen dann die Dax-Unternehmen nicht sämtliche Folgekosten für die Festspielhalle für alle Zeit, sondern wälzen sie auf andere ab? Man mag einwenden: Mit dem Modell einer Stiftung, die für alle Kosten aufkommen soll, sind wir auf der sicheren Seite. Aber wenn das Stiftungskapital nicht ausreicht? Und wenn es (z.B. durch eine Wirtschaftskrise) unerwartet schrumpft, wie es zurzeit die Yale-University in USA dramatisch erfährt (FAZ,6.2.2010)? Dann bleibt die Stadt auf den Kosten sitzen. Ganz abgesehen davon, dass auch die Stiftung zum großen Teil aus Steuergeldern finanziert wird: Angesichts des „Sanierungsstaus“ für nahezu alle öffentliche Gebäude in Bonn, für deren Erhalt angeblich kein Geld da ist, muss ich mich wundern, wer den Mut hat, solche unüberschaubaren Kosten für die Zukunft zu übernehmen.</p>
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		<title>Von: Trauernder Metropol-Hinterbliebener</title>
		<link>http://rheinraum-online.de/2009/12/28/die-beethovenhalle-bewahren/comment-page-1/#comment-896</link>
		<dc:creator>Trauernder Metropol-Hinterbliebener</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 23:54:13 +0000</pubDate>
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		<description>Bonn sollte gewarnt sein, wenn es seine Denkmäler leichtfertig opfert. Bereits das anstelle der Villa Dahm gebaute WCCB erweist sich als Kostenkatastrophe. Ob das Metropol, das in Verbindung zweier in der Vergangenheit gescheiterter Unternehmen (Schließung des Modehauses Töpfer und Insolvenz von Bouvier), ein wirtschaftlicher Erfolg wird, bezweifle ich. Und nun die DAXe, die ein neues Festspielhaus mit unkalkulierbaren Risiken für die öffentliche Hand bauen wollen - unter Beteiligung derselben Truppe, die schon beim Metropol und beim WCCB versagt hat... ich weiß nicht. Mir persönlich ist die Beethovenhalle als solche relativ egal. Aber ich habe kein Vertrauen in die handelnden Personen. Deswegen lieber erst beweisen, dass Ihr Eure Fehler in den Griff kriegt und dann was Neues machen! Bonn zu einem zweiten Salzburg zu machen, dafür bedarf es mehr als die Krämerseelen in Rat und Verwaltung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bonn sollte gewarnt sein, wenn es seine Denkmäler leichtfertig opfert. Bereits das anstelle der Villa Dahm gebaute WCCB erweist sich als Kostenkatastrophe. Ob das Metropol, das in Verbindung zweier in der Vergangenheit gescheiterter Unternehmen (Schließung des Modehauses Töpfer und Insolvenz von Bouvier), ein wirtschaftlicher Erfolg wird, bezweifle ich. Und nun die DAXe, die ein neues Festspielhaus mit unkalkulierbaren Risiken für die öffentliche Hand bauen wollen &#8211; unter Beteiligung derselben Truppe, die schon beim Metropol und beim WCCB versagt hat&#8230; ich weiß nicht. Mir persönlich ist die Beethovenhalle als solche relativ egal. Aber ich habe kein Vertrauen in die handelnden Personen. Deswegen lieber erst beweisen, dass Ihr Eure Fehler in den Griff kriegt und dann was Neues machen! Bonn zu einem zweiten Salzburg zu machen, dafür bedarf es mehr als die Krämerseelen in Rat und Verwaltung!</p>
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		<title>Von: Felix</title>
		<link>http://rheinraum-online.de/2009/12/28/die-beethovenhalle-bewahren/comment-page-1/#comment-884</link>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 18:38:57 +0000</pubDate>
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		<description>Das Stichwort lautet m.M.n. &quot;Veranstaltungshaus&quot;, denn ein Festpielhaus würde doch so einige Veranstaltungen unmöglich machen. Warum baut die Post nicht einfach eine akkustisch kompatible &quot;Mehrzweckhalle&quot;? Dann wäre es doch auch viel einfacher, das ganze Ding rentabel zu betreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Stichwort lautet m.M.n. &#8220;Veranstaltungshaus&#8221;, denn ein Festpielhaus würde doch so einige Veranstaltungen unmöglich machen. Warum baut die Post nicht einfach eine akkustisch kompatible &#8220;Mehrzweckhalle&#8221;? Dann wäre es doch auch viel einfacher, das ganze Ding rentabel zu betreiben.</p>
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