Bonns Millionenfalle WCCB und der Frauentag
Frauen hätten vielleicht die richtigen Fragen gestellt
9. März 2010.
Vielleicht aber auch nicht. Bonns Ex-Oberbürgermeisterinn Bärbel Dieckmann hat im Zusammenhang mit dem Kongress-Centrum WCCB wohl entweder nicht die richtigen Fragen gestellt oder nicht die richtigen Antworten weitergegeben.
Gestern (8. März) war der internationale Frauentag. Vor genau einem Jahr prunkte die Welthungehilfe zu diesem Termin mit der folgenden, heute lustig anmutenden Pressemitteilung:
“Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, erläutert im Vorfeld des Weltfrauentags 2009 (08. März) ihre Sicht auf die internationale Lage der Frauen. Sie betont, dass Frauen oft die zuverlässigeren Partner etwa in Mikrokreditprogrammen sind, gleichzeitig aber nach wie vor stärker unter kriegerischen Konflikten leiden. Mit Blick auf die Weltfinanzkrise glaubt Frau Dieckmann – aus eigener Erfahrung – auch, dass ein höherer Frauenanteil in Vorständen und Aufsichtsräten vielleicht einges verhindert hätte. Und schließlich verrät sie ihr persönliches Motto zum Weltfrauentag: “Frauen wollen nicht nur die Hälfte des Himmels, sondern auch die Hälfte der Erde.”
Die Hälfte der Erde. Aha. Gilt das auch für MAKRO-Kreditprogramme wie beim WCCB? Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits.

An einem solch überflüssigen Tag wie dem Weltfrauentag wird so viel Unsinn geredet, da kann sich auch Frau Dieckmann mal ein paar Lacherfolge leisten.
Warum gibt es eigentlich keinen ‘Weltmänner-Tag’? Weil die Kerle sich an
so einem Tag nicht blamieren wollen. Irgendwie klug.
Bärbel Dieckman und Evi Zwiebler sind doch Frauen. Hat beim WCCB nichts genutzt.
Hier noch zwei Fundstücke von “Uns Bärbel”:
Interview: Frau Dieckmann, regieren Frauen wirklich anders?
http://www.kiersper-stadtgespraech.de/dieckmann-bongard.htm
Und die globale “Finanz- und Wirtschaftskrise”, die nach Wilfried Klein (SPD) in Teilen als Ursache für die WCCB – Problematik herhalten musste, benutzt die WHH Präsidentin in:
Gender-Müdigkeit: Warum wird nicht mehr getan für die Gleichstellung von Frauen und Männern?
http://www.welthungerhilfe-blog.de/2009/10/14/gender-muedigkeit-warum-wird-nicht-mehr-getan-fuer-die-gleichstellung-von-frauen-und-maennern/
Wir meinen: Frauen wie B.D. können genauso großen Mist bauen wie Männer, d.h. die Gleichberechtigung ist inzwischen auch in Bonn angekommen. Glückwunsch!
@ boogie
Auf einmal stellen die Männer im Rat die richtigen Fragen.
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=856976
Na endlich B.D……..
„Antrag des BBB auf Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Bärbel Dieckmann“
(Bonner Presseblog) Bonn: Wir begründen unseren Antrag im wesentlichen damit, dass die OB´in zum einen – für uns ganz offensichtlich – gegen ihre Dienstpflichten verstoßen hat und dies in (mindestens) 2 Fällen gravierender Art, und dass gegen Sie zum anderen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen im Zusammenhang mit ihren dienstlichen Tätigkeiten eingeleitet worden sind.
1. Verstöße von Frau OB´in Dieckmann gegen Dienstpflichten:
Frau Dieckmann war als Hauptverwaltungsbeamtin nach § 62 Abs. 1 GO NRW verantwortlich für die Leitung und Beaufsichtigung des Geschäftsgangs der Stadtverwaltung. Damit war sie – und nicht irgendein Hiwi – auch verantwortlich für die Abwicklung des Projektes Kongresszentrum (WCCB) durch die Stadtverwaltung.
Wer kann das noch verstehen? Der Fraktionsvorsitzende der sozialen Gerechtigkeitspartei, Herr Klein, bezeichnet diesen Beschluß laut GA als “Sauerei”.
Wenn der Kämpfer für Gerechtigkeit der Meinung ist, dass auch bei Herrn Sander (CDU) die Voraussetzungen zur Einleitung eines Disziplinarverfahrens vorliegen könnten, dann sollte er schleunigst einen entsprechenden
Antrag mit Darlegung der Gründe stellen.
Es ist nicht jedermanns Sache mit komplexen Sachverhalten umzugehen!
Entweder liegt dem SPD – Mann gar nichts an einer Aufklärung, oder es ist ein Versuch möglichst viele andere “schuldmindernd” mit ins Boot zu holen.
Diese Strategie hatten bereits die Ex – OB und ihr Nachfolger erprobt, bisher ohne Erfolg. Das Klein´sche Verhaltensmuster basiert auf holzschnittartigem Parteidenken. Das findet man auch auf der Wikipediaseite von B. Dieckmann.
“Am 4. Dezember 2009 bestätigte Dieckmanns Rechtsanwalt Volkmar Mehle auf Presseanfrage, dass gegen seine Mandantin wegen des Verdachts der Untreue in besonders schwerem Fall ermittelt würde. Er äußerte jedoch zugleich zuversichtlich, den Vorwurf gegen seine Mandantin schnell “aus der Welt schaffen zu können”.[2] Die Staatsanwaltschaft ermittelt aufgrund von Bürgschaften in Millionenhöhe der Stadt Bonn gegenüber der Sparkasse KölnBonn [3]. Das staatsanwaltliche Ermittlungsverfahren wurde auch auf den Projektleiter Arno Hübner (CDU) und die Projektkoordinatorin Evi Zwiebler (CDU) des WCCB und weitere städtische Mitarbeiter ausgedehnt [4]. Anfang 2010 wechselte Bärbel Dieckmann die Anwaltskanzlei [5], nachdem der Bonner Strafrechtler Prof. Dr. Volkmar Mehle sein Mandat niedergelegt hatte, da er gemeinsam mit Dieckmanns Ehemann, Jochen Dieckmann, in einer Rechtsanwaltssozietät tätig ist[6].
http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rbel_Dieckmann
Die Botschaft ist eindeutig. Frau Dieckmann (SPD) allein kann keine Fehler machen. Das geht nur mit Hilfe von zwei CDU – Leutchen und anderen Mitarbeitern. Kein Wort davon, dass sie selbstredend als Dienstvorgesetzte für alles verantwortlich, was in ihrer Amtszeit an “Sauereien” geschieht.
Ihr Wikipedia – Beitrag kann deshalb nur von einem Dieckmann – Unterstützer stammen. Wer sonst würde einen solchen Grund für das Niederlegen eines Mandate erfinden? Volkmar Mehle, ein Rechtsanwalt für Strafrecht und promovierter Professor merkt urplötzlich dass seine Mandantin die Ehefrau eines seiner Partner ist…Tsss,tsss,tsss…
Und was beweist das? Selbst im Karneval schlägt diese Verdummungsstrategie durch: “Mit Asiaten haben die Bonner Stadtoberhäupter in letzter Zeit nicht unbedingt Glück”, heißt es heute im Generalanzeiger zum Jürgen “Mingtsch – Ulk”. Das Rathaus will der Bonner Bewußtseinskaiser für das WCCB eintauschen.
Eine glatte Ente! Es muss heißen:
“Mit Asiaten hatten die Bonner in letzter Zeit nicht unbedingt Glück. Auch nicht mit ihren Stadtoberhäuptern und noch weniger mit ihrem SPD – Fraktionsvorsitzenden, Bonn alaaf…
http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/presseportal/pressemitteilungen/03582/index.html?lang=de
[...] Da war schon alles egal, denn das drohende Menetekel konnte sie als “Mutter des WCCB-Babys” bereits in 2008 als Erste orten. Als die Skandal-Flut kam, hatte sie bereits den Sitz der Präsidenten der Welthungerhilfe erklommen. [...]