Survival-Tausch-Workshop

Ohne Geld durch Bonn

14. März 2010.

Unter dem Motto „Ohne Geld durch die Welt“ veranstaltet die BUNDjugend NRW, die Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz, vom 6. bis 11. April 2010 einen Survival-Tausch-Workshop für junge Leute zwischen 15 und 26 Jahren.

In Kleingruppen werden die Jugendlichen durch Bonn ziehen und sich mit viel Improvisationsvermögen alle möglichen Lebensnotwendigeiten zu organisieren. Dabei stehen ihnen alle Möglichkeiten offen und möglicherweise können sogar Kinokarten und andere Luxusgüter ertauscht werden. Auf milde Gaben sind die Jugendlichen dabei nicht angewiesen: mit ihrer Arbeitskraft, der Darbietung besonderer Künste oder völlig Ungeahntem findet sich fast immer ein gutes Tauschgeschäft!

Abends treffen sich alle wieder in der Unterkunft, dem Oscar-Romero-Haus, um gemeinsam zu kochen, zu essen, sich auszutauschen und Spaß zu haben. Zudem wird auch inhaltlicher Input und Diskussionsraum zum Leben ohne Geld und verwandten Themen wie Konsum und Nachhaltigkeit gegeben. Unterstützt werden die Jugendlichen von erfahrenen Teamern der BUNDjugend NRW, die auch ein paar “Notgroschen” bereit halten.

Ohne Geld ist alles nichts…? Nach dem Workshop können die TeilnehmerInnen selbst entscheiden, ob dieses Sprichwort wirklich stimmt! Viele Erfahrungen lassen sich auf den Alltag übertragen, wenn mal wieder Ebbe in der Kasse herrscht. Außerdem bietet das Projekt Anreize für die Jugendlichen und ihre TauschpartnerInnen, das eigene alltägliche Konsumverhalten kritisch zu überdenken und die Belange unserer Umwelt nicht außen vor lassen.

Es werden noch UnterstützerInnen für das Projekt in Bonn und Umgebung gesucht! Wer an Tauschvereinbarungen im Rahmen dieses Jugendprojekts interessiert ist, kann dies gern bereits im Vorfeld anmelden.

  1. Klimaskeptiker sagt:

    Die Frage ist, was will der BUND damit erreichen? Die Jugend schon mal auf die Welt vorbereiten, in der der BUND, die DUH und andere Moralapostel das Sagen haben?

  2. Fleischwurstskeptiker sagt:

    @klimaskeptiker:

    Das soll in einer Wegwerfgesellschaft für mehr Nachhaltigkeit sensibilisieren, könnte ich mir vorstellen.

    Btw, was ist ein Klimaskeptiker? Jemand der am Morgen aus dem Fenster schaut und nicht zur Arbeit geht, weil es regnen könnte? Ja, machmal finde ich “Klima” auch voll doof.

  3. Klimaskeptiker sagt:

    Nachhaltigkeit ist doch nicht das, was die Politiker unter Klimaschutz verkaufen. Da heißt es, wegwerfen und neu kaufen, weil alt = energieverschwendend = böse.

    Daran muss ich immer denken, wenn ich meinen Fotorahmen durch ein digitales Pendant ersetzt habe. Der alte war so entsetzlich ineffizient… hat nur ein einziges Foto angezeigt. Der neue verbraucht zwar 10 Watt, zeigt aber 15678 Bilder an… in drei Jahren ist er damit durch. Dann kaufe ich einen neuen, der nur noch 9 Watt verbraucht, aber 1 Million Bilder anzeigen kann….

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