13. April 2010.

Den ersten „Solar-Kiosk“ hat die Bonner Hilfsorganisation green energy against poverty kurz nach Ostern im südindischen Bundesstaat Orissa eröffnet. Dort werden mit Solar-Paneelen die Akkus von tragbaren Lampen aufgeladen, die die bislang in den Dörfern verwendeten Petroleumlampen ersetzen. Für die arme Bevölkerung bedeutet dies einen großen Fortschritt, da die neuen Lampen wesentlich mehr Licht geben und keinen teuren, um­welt­schädlichen Brenn­stoff mehr verbrauchen. Von dem Projekt profitieren 100 Familien der Adivasi, der verarmten Urbevölkerung Indiens. Am meis­ten profitieren die Kinder: sie haben jetzt genug Licht für ihre Schul­auf­gaben.

Organisiert wird das Projekt von green energy against poverty gemeinsam mit Ashakiran . Green energy against poverty ist eine neue Hilfs­organisation, die sich auf Projekte zur Armutsbekämpfung in Ent­wicklungsländern durch Solar­strom, Biogas, Windkraft und andere Erneuer­bare Energien spezialisiert hat. Dafür werden erprobte Entwicklungs­instrumente wie Mikro-Kredite mit neuen Technologien und preisgünstigen Geräten kombiniert. green energy against poverty plant bereits weitere Solar-Kioske und sammelt dafür Spenden.

Im ersten „Solar-Kiosk“ übernimmt ein „Solar-Manager“ die wöchentliche Auf­ladung der Lampen-Akkus. Durch diese zentrale Lade-Station im Dorf werden individuelle Solar-Paneele für jede einzelne Lampe ver­mieden und damit die Kosten reduziert. Gleichzeitig stellt der „Solar-Manager“ die Wartung der Geräte sicher und führt kleinere Reparaturen durch. Der neue Manager, Sanjay Nayak (32 Jahre), sieht einen großen Bedarf: „Schon am ersten Tag sind alle 100 Lampen vergeben. Das zeigt, wie wichtig dieses Projekt ist!“

Spendenkonto:

Konto-Nr. 11 29 000 – BLZ 370 20 500 Bank für Sozialwirtschaft Köln

Kontakt:

green energy against poverty, Tel. 0179 / 107 56 29, e-mail mail@greenap.org, www.greenap.org

Foto: Ashakiran

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