Bekenntnis zur Beethovenhalle

23. April 2010.

Die Initiative Beethovenhalle am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn freut sich über die Entscheidung, die der Oberbürgermeister der Stadt Bonn Jürgen Nimptsch und die Sponsoren des Festspielhauses einvernehmlich getroffen haben. Bedeutet dies doch für die Beethovenhalle, dass ihr Abriss zunächst nicht mehr zur Debatte steht.
Für die weitere Vorgehensweise zur Pflege des kulturellen Erbes Beethoven wünschen wir uns, dass sich alle Seiten jetzt gemeinsam für die Beethovenhalle stark machen und sie ihrer historischen und gesellschaftlichen, städtebaulichen und architektonischen Bedeutung entsprechend behandeln, erhalten und renovieren.

Die Entscheidungsträger dürfen mit der Unterstützung aller rechnen, die sich bereits für die Erhaltung und denkmalgerechte Ertüchtigung der Beethovenhalle ausgesprochen haben.
Wir hoffen, dass sich Bonn angesichts der gefällten Entscheidung geschlossen hinter seine Bürgerhalle stellt. Schwarzmalerische Visionen um die Zukunft Bonns und seiner Musikpflege erscheinen uns unangebracht und nicht konstruktiv.

Bei der Bedeutung der Beethovenhalle wäre es angemessen, wenn sie nicht nur aus finanzieller Not erhalten bleibt, sondern aus bewusstem Bekenntnis zu ihren Qualitäten.
Ein Zusammenwirken bürgerschaftlichen Engagements mit den städtischen Entscheidungsträgern könnte den Unternehmen, die weitere Kulturförderung in Aussicht gestellt haben, eine große Gelegenheit geben zum Wohle der Stadt tätig zu werden:
Eine denkmalgerecht renovierte Beethovenhalle muss Teil des angekündigten Kulturkonzeptes werden.

Kontakt:

Initiative Beethovenhalle c/o Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 1, 53113 Bonn, info[at]initiative-beethovenhalle.de, www.initiatve-beethovenhalle.de

Schlagworte: , ,

Artikel zum gleichen Thema

Zum Artikelarchiv ...

Vorheriger Artikel:

Nächster Artikel:

Artikel RSS
Kommentare RSS
rhein:raum Twitter