Institut für Informatik der Uni Bonn

Ein sicherer Hafen

6. Juli 2010.

nach einem Treffen zwischen dem Vorstandsvorsitzenden der SolarWorld AG, Frank Asbeck, und Vertretern der Fachschaft Informatik der Uni Bonn am Dienstag (29.06.2010) sind die Fachschaftsvertreter äußerst optimistisch.

Die Fachschaft Informatik ist bei der Suche nach einer Lösung ihrer Raumprobleme mit dem Gebäudekomplex Auermühle im Graurheindorfer Hafen, in Fußnähe vom AVZ III, fündig geworden. Eigentümer dieser Gebäude ist die Solarworld AG. Eine Begehung hat gezeigt, dass eines der Gebäude, die Kornkirche, optimal für die Informatik geeignet ist.

Das Angebot von Herrn Asbeck ist für die Informatik buchstäblich die Rettung in letzter Sekunde. Denn das Institut für Informatik der Uni Bonn hat seinen derzeitigen Sitz in der Römerstraße 164 und leidet seit 2004 unter einer ungewissen Raumsituation. Damals wurde die PCB-Verseuchung im Neubau des AVZ III bekannt. Der seit 2007 geplante Neubau auf dem Campus Poppelsdorf wird voraussichtlich nicht vor 2014 fertiggestellt werden. Das belastete Gebäude des AVZ III wird aber zum 31.12.2010 von der Bezirksregierung geschlossen. BLB und Universitätsverwaltung planen den Zwischenumzug von fünf der sechs Informatikabteilungen ins Landesbehördenhaus. Die Lehre soll in der Römerstraße im nicht PCB-verseuchten Gebäudeteil verbleiben. Ein
derartiges Auseinanderreißen würde immense Probleme für das Institut nach sich ziehen. Sowohl Mitarbeiter als auch Studenten würden durch lange Pendelzeiten zwischen den Standorten stark eingeschränkt. Ein direkter Kontakt zwischen Studenten und Dozenten wäre so nicht mehr möglich.

Frank Asbeck zeigte sich im Gespräch äußerst entgegenkommend. Er erklärt sich bereit, die notwendigen  Umbaumaßnahmen an der Kornkirche kostenfrei, den Brandschutz- und Bauvorschriften entsprechend und nach den Wünschen des Instituts durchzuführen. Er garantiert, dass die Kornkirche vor Ende des Jahres bezugsfertig sein wird. Die nötigen Umbaumaßnahmen kann er innerhalb eines Monats umsetzen lassen. Der Mietvertrag wird flexibel gestaltet sein. So kann der Vertrag jährlich verlängert werden, bis die Informatik in ihr endgültiges neues Gebäude auf dem Campus Poppelsdorf ziehen kann. Herr Asbeck betont wie wichtig ein gut ausgebildeter Nachwuchs für das
Land ist. Deshalb freut er sich der Informatik helfen zu können.

Foto: JOKER

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