20. November 2010.

Der Verein ProBeethovenhalle verabschiedete auf seiner letzten Vorstandssitzung am 17. November 2010 ein Positionspapier zur zukünftigen Rolle der Beethovenhalle im Rahmen des Kulturkonzeptes, das die Kulturkommission der Stadt Bonn derzeit erarbeitet. Mit seinem Acht-Punkte-Papier möchte der Verein frühzeitig seine Vorstellungen in die öffentliche Diskussion um dieses alle kulturellen Bereiche umfassende Kulturkonzept einbringen. ProBeethovenhalle begrüßt es, dass hierbei die Interessen, Zielvorstellungen und Forderungen der verschiedenen kulturellen Einrichtungen und freien Träger berücksichtigt werden sollen.

Nach Ansicht des Vereins kann dies in Zeiten knapper Kassen dann zu fairen Bedingungen gelingen, wenn der vom Bonner Kunstverein eingeleitete Diskurs aller am Kulturgeschehen Beteiligten und der kulturpolitisch interessierten Bürgerschaft konsequent und zügig fortgesetzt wird.

Nach Auffassung von ProBeethovenhalle ist es erforderlich, dass Rat und Verwaltung bald eine Grundsatzentscheidung für die dauerhafte Bewahrung der denkmalgeschützten Beethovenhalle und ihrer Außenanlagen fällen und den Sanierungsstau beenden. Im Positionspapier heißt es: „Die Beethovenhalle ist ein nationales Wahrzeichen für die Bonner Republik und folgerichtig deshalb auch der zentrale Ort der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit und zum NRW-Tag 2011. Sie muss deshalb auch in den ‚Weg der Demokratie‘ einbezogen werden.“ Ferner: „Der Verein würde die Einrichtung einer Stiftung zur Unterstützung nötiger Instandhaltungsmaßnahmen begrüßen.“

Vollständiges Positionspapier: www.probeethovenhalle.de/page7.php

Foto: Peter Albaum/JOKER

Schlagworte:

Artikel zum gleichen Thema

Zum Artikelarchiv ...

Vorheriger Artikel:

Nächster Artikel:

Artikel RSS
Kommentare RSS
rhein:raum Twitter