Weißstorchprojekt holt 3. Preis beim dm-Wettbewerb in Hennef

Erster Weißstorch zurück im Rhein-Sieg-Kreis

21. Februar 2011.

Hennef, 18.2.2011: Der Frühling kann beginnen, denn nicht nur die Kraniche ziehen in riesigen Schwärmen über die Siegniederung hinweg, auch der für dieses Jahr erste Weißstorch wurde gestern in Hennef-Oberauel bei der Nahrungssuche gesichtet. Horst Fest vom BUND Rhein-Sieg zeigte sich außerordentlich begeistert über diesen besonderen Frühlingsboten!

Wie in den letzten Jahren bittet der BUND Rhein-Sieg-Kreis die Bevölkerung wieder um Mithilfe. Vor allem wenn die Siegaue, das Pleisbachtal, die Hangelarer Heide oder das Naafbachtal durchwandert oder mit den Fahrrad durchfahren werden, lohne ein aufmerksamer Blick. Wer einen Storch sichtet, wird gebeten, dem BUND diese Beobachtung mitzuteilen. Dazu steht ein eignes Internet-Meldebuch auf der Homepage des Verbandes (www.bund-rsk.de) zur Verfügung. Es sind aber auch Telefonanrufe möglich (Angelika Bornstein: 02243/ 8473555; Achim Baumgartner: 02241/ 2007566).

Der BUND ist auf die Hinweise angewiesen, um den Schutz der Störche in Verwaltungsverfahren einbringen und bei der Verbesserung der Nahrungsflächen berücksichtigen zu können.

Gleichzeitig bittet der Sprecher der BUND-Kreisgruppe, Achim Baumgartner, darum, Hunde in den Schutzgebieten nur auf den offiziellen Wegen und angeleint zu führen, damit die Schutzgebiete ihre Kernaufgabe, nämlich Lebensraum für bedrohte Arten zu sein, auch erfüllen können. Gerade in der jetzt beginnenden Brutzeit seien Ruhe und Sicherheit für die Vögel außerordentlich wichtig.

Die erste Weißstorchbeobachtung gestern in Hennef passt ausgezeichnet zu der heutigen Preisverleihen im dm-Drogeriemarkt in Hennef. Der BUND hatte im Rahmen des Wettbewerbes „Ideen Initiative Zukunft“ sein Weißstorchprojekt präsentiert und damit nun den dritten Preis gewonnen. Der Preis ist mit einer Spende des dm-Marktes in Höhe von 250,- Euro verbunden, Geld, das der BUND wahrscheinlich in den Bau eines weiteren Kunstnestes in Windeck investieren wird. Denn obwohl die Weißstörche sich jedes Jahr während der Brutzeit im Kreisgebiet aufhalten, fehlt nach wie vor ein erster Brutnachweis.

Foto: Horst Fest (BUND RSK)

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