Atomkraftgegner üben für große Anti-Atom-Menschenkette am 12. März

Anti-Atom-Aktion am Samstag in Bonn

25. Februar 2011.

AntiAtomBonn ruft für Samstag, den 26. Februar um 12 Uhr,  zu einer Menschenkette auf dem Bottlerplatz auf. Die Menschenkette beginnt an einer Attrappe eines Atomkraftwerks und endet an einem Ortsschild von Stuttgart. Sie soll für die Beteiligung an der 45 Kilometer langen Menschenkette zwischen dem Atomkraftwerk Neckarwestheim und der baden-württembergischen Landeshauptstadt am 12. März werben.

Zu der Aktion am 12. März werden zehntausende Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet. Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg will ein breites Bündnis von Organisationen den Protest gegen die Atompolitik der Bundesregierung auf die Straße tragen, die von der Regierung Mappus massiv unterstützt wurde. Von einer künftigen Landesregierung verlangen die Atomkraftgegner, den Stromkonzern EnBW mit harten Sicherheitsauflagen zur Abschaltung seiner Atommeiler zu zwingen. Als oberste Atomaufsichtsbehörde und Miteigentümerin von EnBW kann die Landesregierung über den Weiterbetrieb der vier baden-württembergischen AKWs entscheiden. Baden-Württemberg kommt damit für die künftige Atompolitik in Deutschland eine Schlüsselrolle zu.

Die Aktion am 26. Februar wird in Bonn von AntiAtomBonn organisiert und ist Teil eines bundesweiten Aktionstages in über 30 Städten, zu dem der Trägerkreis der Anti-Atom-Kette aufgerufen hat.

Samstag, den 26. Februar um 12 Uhr,  Bottlerplatz

Interessierte Bonnerinnen und Bonner sind eingeladen, sich an der Menschenkette zu beteiligen. Bei der Aktion können außerdem Tickets für den Sonderzug für die Fahrt zur großen Menschenkette am 12. März erworben werden.

Weitere Infos: www.antiatombonn.de

Foto: JOKER

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