1. April 2011.

In einer Feierstunde am Samstag, 9. April 2011 um 16 Uhr wird das neue Mahnmal „Atomwaffen weltweit abschaffen“ am Beueler Rheinufer (nahe „Rheinlust“) der Öffentlichkeit übergeben. Der Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Jürgen Nimptsch, der sich der Organisation der Bürgermeister für Frieden – „Mayor for Peace“ angeschlossen hat, spricht ein Grußwort.

Mit einem großen Stein und dem gepflasterten Friedenszeichen im Rasen ist die Forderung der Friedensbewegung nach Abschaffung der Atomwaffen eine unübersehbare Mahnung. An selber Stelle, aber kaum wahrnehmbar erinnert bereits seit 1985 eine kleine Steinplatte  und ein japanischer Kirschbaum an die Opfer des ersten Atombombeneinsatzes auf die japanische Stadt Hiroshima; hier findet alljährlich am Hiroshima-Tag 6. August eine Gedenkveranstaltung statt.

Unter dem Eindruck der Katastrophen in Japan und der radioaktiven Verstrahlung durch das Atomkraftwerk in Fukushima beziehen wir die Forderung der Antiatomkraftbewegung nach dem Abschalten der Atomkraftwerke und das Gedenken der Katastrophen- und Strahlenopfer in die Feierstunde mit ein.  Das neue Mahnmal ist wie das bisherige in Eigeninitiative und mit Unterstützung und Spenden zahlreicher Bürgerinnen und Bürger  und einzelner Unternehmen geschaffen worden.

Foto: Susanne Rohde

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