13. September 2011.

Als Reaktion auf die Rede von Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch zur Eröffnung des Beethovenfestes am vergangenen Freitag, dem 9. September, plädiert der Verein ProBeethovenhalle gegenüber dem Bonner Stadtrat und der Verwaltung erneut dafür, endlich eine Grundsatzentscheidung zur denkmalgerechten und nutzerfreundlichen Restaurierung der Beethovenhalle zu fällen.

Durch den Rückzug der Postbank aus der Festspielhausfinanzierung ist die Wahrscheinlichkeit für eine Realisierung des ambitionierten Projektes noch weiter gesunken, das aus der Sicht des Vereins ohnehin nicht auf dem Gelände der bestehenden Beethovenhalle umgesetzt werden kann. In Anbetracht der neuen Sachlage sollten umso dringlicher Alternativen unter Einbeziehung der Beethovenhalle geprüft werden, wie etwa das Konzept für einen Campus der Musik, das vom Verein ProBeethovenhalle in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis zur Erhaltung des historischen Stadtgefüges von Bonn entwickelt wurde.

Im Hinblick auf die nötige Modernisierung der Beethovenhalle regt ProBeethovenhalle an, ein Gremium aus Fachleuten der Stadt, der Betreibergesellschaft, des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege, von Stiftungen, Vereinen sowie von Bund und Land unter Einbeziehung möglicher Geldgeber und der wichtigsten Nutzer einzurichten. Hierfür stellt der Verein gern die aus seiner Nutzerbefragung hervorgegangenen Ergebnisse sowie seine eigenen Sanierungsempfehlungen zur Verfügung.

Das Thesenpapier zu einem Campus der Musik sowie die dazugehörenden Sanierungsempfehlungen ist im Internet abrufbar: www.probeethovenhalle.de.

Foto: Wolfgang Kirschbaum / "Werkstatt Baukultur Bonn" (Nach der Eröffnung des Beethovensfestes 2011 vor der Halle)

Schlagworte: , ,

Artikel zum gleichen Thema

Zum Artikelarchiv ...

Vorheriger Artikel:

Nächster Artikel:

Artikel RSS
Kommentare RSS
rhein:raum Twitter