2.000 Europäer demonstrierten gegn Tihange

Kernenergie – Nee bedankt!

19. September 2011.

Sprachlich international ging es beim Rendez-vous am 17.09. im belgischen Huy zu. 2.000 Holländer, Franzosen, Belgier und sogar Spanier demonstrierten gemeinsam gegen das Uralt-AKW Tihange. Der Bus von AntiAtomBonn/AntiAtomEuskirchen wurde herzlich von den belgischen Organisatoren empfangen und die Insassen fanden sich trotz fremder Umgebung zügig in ihre gewohnte Rolle ein. Rasch wurden die Banner entrollt, Musik gemacht und der Buttonverkauf übernommen. Kreativ, kraftvoll und mit einem Lachen im Gesicht zog die Menge am bevölkerungsarmen Maasufer in Richtung des Kraftwerks. Der Bürgermeister der belgischen Kleinstadt hatte einen Marsch durch die Innenstadt aufgrund von Sicherheitsbedenken verboten – ein Skandal, dem rechtliche Schritte oder zumindest öffentlicher Druck folgen sollte.

Die internationale AKW-Bewegung nahm es jedoch mit Humor, zog in Kleingruppen durch die Innenstadt um die Bevölkerung auf die Demo aufmerksam zu machen, übte sich derweil in mehrsprachigen Sprechgesängen und betrieb eifrig die Vernetzung zwischen den verschiedenen Organisationen. Die Demonstration verlief wie vom Veranstalter, AntiAtomBonn und den TeilnehmerInnen erwartet friedlich und endet auf einer Wiese gegenüber von Tihange. Im Hintergrund der internationalen Kundgebung die drei malerischen Kühltürme des AKWs und vor der Bühne zahlreiche zufriedene Demonstranten; neben der Bühne die professionell kochende Volxküche Nordeifel und auf der Bühne die engagierten RednerInnen. Das Wetter konstant regenfrei und die Stimmung durchweg gut. Insgesamt eine großartige Veranstaltung die für die Region zukünftig noch viel erwarten lässt. Gratulation an das internationale Organisationsgespann und an alle AktivistInnen.

Stop Tihange! Atomanlagen abschalten! Nuclear Free Europe!

Bilder zur Veranstaltung siehe hier: http://www.mediafire.com/?5azz20l87idi5

Foto: Kurt Höffgen

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