23. April 2012.

„Bonn ist eine weltoffene Stadt – getragen von gegenseitigem Respekt, Toleranz und bunter Vielfalt!“ heißt es im Aufruf Bündnis- Bonn – Nazifrei.

Ingo Degenhardt, ehrenamtlicher Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Bonn/Rhein-Sieg und Initiator des Bündnisses erklärt dazu:„ Wir werden uns in Bonn am 1. Mai gemeinsam, machtvoll und erfolgreich quer stellen gegen einen Aufmarsch von Neonazis und autonomen Nationalisten. Deshalb geben wir den Bonnerinnen und Bonnern, kirchlichen Vertretern, Gewerkschaftern, Verbänden, Initiativen und Organisationen, die Gelegenheit sich an vielfältigen und friedlichen Aktionen – in der Innenstadt, in Beuel, in Bad Godesberg und anderen Stadtteilen zu beteiligen und selber aktiv zu werden.

Bonn ist unsere Stadt, Bonn ist eine bunte und internationale Stadt. Mit dem „Bündnis – Bonn – Nazifrei“ ist es uns gelungen wichtige gesellschaftliche Gruppen zu bündeln. Damit ist ein überwältigender Erfolg in kürzester Zeit gelungen.“

„Wir, die Unterstützerinnen und Unterstützer, wenden uns mit vielfältigen und friedlichen Aktionen gegen Rechtsradikalismus. Wir fordern alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an den jeweiligen friedlichen Aktionen und Protesten zu beteiligen und auch selbst mit kreativen Mitteln aktiv gegen Rechtsradikalismus zu werden. In Bonn gibt es keinen Platz für Naziaufmärsche, Geschichtsrevisionisten, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Rassismus“, so lautet der Aufruf.

Degenhardt betont, dass mit diesem Aufruf alle am 1. Mai ihre Haltung gegen den Aufmarsch der Neonazis, gegen Rechtsradikalismus und Rassismus zum Ausdruck bringen können und sich an den vielfältigen und friedlichen Aktionsformen beteiligen können.

„Wir als Gewerkschafter haben uns ganz klar dafür ausgesprochen, unsere Demonstration und Kundgebung, wie in den vergangenen Jahren durchzuführen und keinen Fußbreit von unseren Veranstaltungsorten zurückzuweichen. Alle Demokratinnen und Demokraten sind eingeladen mit uns gemeinsam am Tag der Arbeit für unsere Ziele zu demonstrieren und auf dem Bonner Marktplatz ein eindeutiges Zeichen gegen Rechts zu setzen“, so der DGB Vorsitzende.

Alle, die diesen Aufruf mit unterzeichnen wollen, können dies dem DGB in Bonn unter bonn@dgb.de oder telefonisch unter 0228-965780 mitteilen.

Foto: Roland Magunia/JOKER

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