Tag des offenen Denkmals 2012:

Rund 6.000 Besucher in Bonn

10. September 2012.

Die „Werkstatt Baukultur Bonn“, die dieses Jahr diesen Tag federführend für die Stadt Bonn organisiert hat, freut sich sehr über diese große Resonanz. Nach Hochrechnung der Zahlen darf gesagt werden, dass rund 6.000 Menschen in Bonn den sonnigen Tag für die Entdeckung vieler unbekannter, beliebter, selten geöffneter und strittiger Denkmäler genutzt haben. Rund 50 Denkmäler hatten für diesen Tag, teilweise zum ersten Mal, ihre Türen für die Öffentlichkeit geöffnet.

Vor allem die Denkmale, die von Privateigentümern und ehrenamtlichen Vereinen anlässlich dieses Tages geöffnet wurden, lagen im Blickfeld der Interessierten.
So erfreute sich das Verbindungshaus der Arminen, das erstmals mit dabei war, in 2 geführten Rundgängen rund 100 Besucher. Die kleine Hirsch-Apotheke in Beuel-Mitte besuchten rund 80 Personen. Die drei geöffneten Privathäuser in der Südstadt und im Bad Godesberger Villenviertel mussten sogar die Teilnehmerzahl begrenzen, da die Nachfrage so groß war. Das Gelände der Ermekeilkaserne besuchten knapp 270 neugierge.

Spitzenreiter unter den Vereinen ist der Beueler Heimat- und Geschichtsverein. Rund 900 Besucher entdeckten an diesem Tag das historische Vilich, die Burg Lede, die Stiftskirche St. Peter und Paul und das Bürgermeister-Stroof-Haus.
Aber auch die Denkmale der Nachkriegszeit, wie die Beethovenhalle, das Frankenbad und die Kirche St. Helena, sowie die Lukaskirche waren einer der Schwerpunkte mehrerer hundert Besucher. Auch vertreten waren Akteure wie die Universität mit der Schlosskirche, was in Zukunft wegen der regen Nachfrage noch ausgebaut werden sollte.

Vor allem Rückfragen der Besucherinnen und Besucher zu Sanierungen und denkmalpflegerischen Arbeiten, als auch zu Nutzungsmöglichkeiten von Denkmälern lagen im Fokus. Hier zeigte sich wieder einmal das ungebrochene Interesse an der Denkmalpflege und dem sensiblem Umgang mit Bauten der Vergangenheit.

Foto: Im Bild: Die Führung in der Ermekeilkaserne, (c) Foto: Rainer Seifert

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