Diskussionsveranstaltung:

Zur Zukunft der „Bonner Linie“

5. Oktober 2012.

Die Bonner Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa und der leitende Polizeidirektor Helmut Pfau diskutieren am kommenden Mittwoch mit den Organisatoren der Proteste gegen den Neonaziaufmarsch vom 1. Mai:

Die Zukunft der „Bonner Linie“ am Mittwoch, 10.10.2012 von 19 bis ca. 21 Uhr im Kulturzentrum Brotfabrik (Bonn-Beuel)

Am 1. Mai 2012 hatten tausende Bürgerinnen und Bürger gegen einen Aufmarsch militanter Neonazis in Bonn-Beuel demonstriert. Die Zivilcourage so vieler Menschen gegen Rechts wurde in Bonn einhellig begrüßt. Polizeipräsidium und Bündnis führten schon im Vorfeld einen öffentlichen Streit um die Geheimhaltung der Nazi-Route und die Aufstellung der Gegendemos bis zur Androhung von Dienstaufsichtsbeschwerden und der Gegendrohung mit Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

Der Polizeieinsatz zur Abschirmung des Naziaufmarsches vor den Gegendemonstrationen u.a. mit der Aufstellung von Wasserwerfern und Pfefferspray auch gegen friedfertige Demonstranten stieß dann auf massive Kritik des Protestbündnisses und auch von Anwohnern z.B. der vom Aufmarsch besonders betroffenen Beueler Goetheallee. Die Polizeipressestelle beschied dazu eher lapidar, man könne ja Anzeige erstatten.

„In ihrem rechtlichen und politischem Verhalten, in der Öffentlichkeitsarbeit und im Einsatz am 1. Mai stand die Polizei faktisch auf der anderen Seite und hat dem demokratischen Protest viele Steine in den Weg gelegt“, bilanzierte Demo-Anmelder Simon Ernst von der ver.di-Jugend am 2. Mai. Jetzt soll es um die Zukunft gehen Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Polizei und Bündnis sind inzwischen nicht ausgeräumt, aber jetzt wollen sich beide auf Einladung des Evangelischen Kirchenkreises in einer öffentlichen Diskussion über die zukünftigen Konsequenzen aus dem Einsatz vom 1. Mai austauschen und wohl auch streiten. „Denn nach der Demo ist vor der Demo“, betont Bündnissprecher Mani Stenner. „Wir können in Bonn jederzeit wieder in die Lage geraten, uns couragiert neofaschistischen und rechtsextremen Aufmärschen entgegenstellen zu müssen. Vielleicht

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läuft das dann ohne unnötige Querelen mit der Polizei.“

In der Einladung des Superintendenten Eckart Wüster heißt es: „Wunsch aller Beteiligten ist, eine Kultur des Dialogs zwischen Bonner Polizei und engagierter Bürgerschaft zu beleben. Das möchten wir als evangelische Kirche ausdrücklich unterstützen. Das kann und soll auch eine Streitkultur sein,die zu einem konstruktiven Umgang mit ähnlichen Situationen und miteinander in der Zukunft führt.“ (Bildimpression von 1. Mai, siehe hier.)

Die Einladung des Superintendenten Wüster siehe hier, das Einladungsflugblatt von „Bonn stellt sich quer“, siehe hier

Diskussionsveranstaltung:

Die Zukunft der »Bonner Linie«

Mittwoch, 10. Oktober 2012 von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Kulturzentrum Brotfabrik, Kreuzstr. 16, 53225 Bonn-Beuel
(Theaterwerkstatt im Erdgeschoss, Zugang geradeaus über den Hof)

Es nehmen teil:

  • Ursula Brohl-Sowa, Bonner Polizeipräsidentin
  • Helmut Pfau, Leitender Polizeidirektor
  • Pia Deeg, Bonner Jugendbewegung
  • Mani Stenner, Sprecher des Bündnisses »Bonn stellt sich quer«

Moderation:

  • Pfarrer Dr. Uwe Rieske, Evangelischer Landespfarrer für Notfallseelsorge

 

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