26. September 2013.

Mit persönlichen Schreiben hat der Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Bonn/Rhein-Sieg, Ingo Degenhardt, den regionalen Bundestagsabgeordneten zum Einzug ins Parlament gratuliert und Gespräche angeboten.

Degenhardt freut sich, dass nunmehr sieben Abgeordnete in Berlin für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis agieren. Besonders wichtig sei eine starke Zusammenarbeit in der Interessensvertretung für den Standort Bonn und für die Einhaltung bzw. Wiedereinhaltung des Berlin/Bonn-Gesetzes. „Dieses Gesetz hat Auswirkungen auf wesentliche Teile unserer regionalen Wirtschafts- und Dienstleistungsstruktur und den damit verbundenen Arbeitsplätzen. Ich wünsche mir hier eine enge und sehr konstruktive Zusammenarbeit aller Abgeordneten aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis“, schreibt Degenhardt.

Ferner spricht der Gewerkschafter die DGB-Positionen zu einer neuen Ordnung der Arbeit an und benennt dabei die gewerkschaftliche Forderung nach der Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde als ein Kernziel. Degenhardt: „Anspruch aller demokratischen Parteien muss es sein, Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen, die prekäre Beschäftigung in seinen derzeitigen Ausmaßen verhindert und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben mit einem ausreichenden Einkommen ermöglicht und Altersarmut vermeidet“.

Im Vorfeld der Bundestagswahl hatte der DGB die Kandidatinnen und Kandidaten zu den Politikfeldern Arbeit, Rente Finanzen, Europa und Gesundheit befragt. „Nun kommt es zur Nagelprobe, welche Schwerpunkte gesetzt und welche Inhalte in ein Regierungsprogramm geschrieben werden. Wir werden die Entwicklung in den kommenden Wochen sehr genau beobachten und unsere Positionen, wenn nötig, erneut formulieren“, so DGB-Chef Ingo Degenhardt.

Foto: Erich Häfele/JOKER

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