28. Oktober 2013.

Der für gestern angekündigte Menschenrechtslauf  konnte aufgrund einer Unwetterwarnung nicht stattfinden. Reinhard Oppermann von der Amnesty International Gruppe Bonn-Mitte teilte dennoch mit, dass sich die Veranstaltung „ideell gelohnt“ habe.  Trotz Windböen von bis zu 120 km/h trafen sich über 50 Läufer, die  Appellbriefe unterschrieben und spendeten. Wie die Polizei mitteilte konnte die Sicherheit der Läufer nicht sichergestellt werden. Besonders die Platanen im Bereich der DLRG-Station hätten aufgrund abknickender Äste eine Gefahr darstellen können.

Der Menschenrechtslauf sollte auf die Situation des derzeit im Gefängnis sitzenden iranischen Journalisten Abedini Nasr aufmerksam machen. Diesem wird die „Mitgliedschaft in einer verbotenen Organisation” und „Kontakten zu feindlichen Staaten” vorgeworfen. Die Anschuldigungen sind vermutlich auf sein Engagement in der Menschenrechtsorganisation „Human Rights Activists in Iran” zurückzuführen.

Die unterzeichneten Appellbriefe an den Geistlichen Führer des Iran „sind bereits eingetütet und gehen morgen und an den Folgetagen verteilt auf die Reise, damit sie als Dauerregen dort eintreffen und hoffentlich ihre Wirkung entfalten“, so Oppermann weiter.

Der nächste Menschenrechtslauf ist für das nächste Frühjahr geplant.

 

Foto: Erich Haefele/JOKER

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