Auftakt der Ostermärsche:

Genfer Vereinbarungen zur Ukraine werden begrüßt

18. April 2014.

Zum Auftakt der Ostermärsche gedenken Friedensgruppen und antifaschistische Verbände in der Dortmunder Bittermark der Opfer der Karfreitags-Erschießung politischer Gefangener und Widerstandskämpfer vom April 1945 durch das Nazi-Regime. Darunter waren viele Ukrainer und Russen.

Die Veranstalter vom Internationalen Rombergpark-Komitee erklärten dazu mit Blick auf die angespannte Lage in der Ukraine und den wachsenden Einfluss rechtsextremer Kräfte: „Jetzt sind antifaschistische Aktionen nötiger denn je, ebenso Aktionen für den Frieden! Kein neuer Kalter Krieg! Verhandeln statt schießen!“

Das Netzwerk Friedenskooperative zeigt sich erfreut über die „überraschend positiven Ergebnisse der Genfer Gespräche vom Donnerstag“. Netzwerk-Geschäftsführer Manfred Stenner: „Jetzt müssen die Vereinbarungen insbesondere zur Entwaffnung der prorussischen Milizen im Osten wie auch der Militanten des ukrainischen ‚Rechten Sektors‘ zügig umgesetzt werden“. Die Einbeziehung der OSZE sieht die Friedenskooperative als richtigen Weg, „wenn alle Beteiligten ihre internationale Autorität respektieren“.

Wichtiges Thema der Ostermärsche am Karfreitag ist auch die Abschaffung der Atomwaffen und die Stilllegung aller Atomanlagen. In Gronau führt der gemeinsam von der Anti-AKW- und  Friedensbewegung organisierte Ostermarsch von der Uranaufbereitungsanlage (UAA) zum umstrittenen Uranmüll-Endlager.

Weitere Ostermarschaktionen am Freitag finden u.a. in Biberach, Bruchköbel, Buchholz und Chemnitz statt. Die gesamte Terminübersicht, Aufrufe der lokalen Veranstalter und Redebeiträge der Kundgebungen finden sich unter: http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om2014.htm

Schlagworte: , , ,

Artikel zum gleichen Thema

Zum Artikelarchiv ...

Vorheriger Artikel:

Nächster Artikel:

Artikel RSS
Kommentare RSS
rhein:raum Twitter