7. April 2015.

Wie entsteht eine Stadt? Wer entscheidet mit über die Gestaltung von Flächen und Gebäuden? Wo können Bürger hier Einfluss nehmen? Wie kann Gestaltungsqualität sichergestellt werden, die mehr ist als „gefällt mit“ oder kurzlebige Mode?

Die Veranstaltungsreihe „Stadtgestaltung im Dialog“ will zu konkreten Flächen und Gebäuden in Bonn diese Fragen stellen und diskutieren. Dies geschieht nicht (nur) im Seminarraum, sondern vor Ort. Mindestens anschauen, im Idealfall besichtigen und möglichst mit den unterschiedlichen Verantwortlichen (Eigentümer, Architekten, Stadtplaner, Nutzer) diskutieren.

Die Reihe soll im 2. Halbjahr 2015 mit weiteren Begehungen und Diskussionen fortgesetzt werden. Architekturbesichtigung

Im Frühjahr 2012 sollte in der Altstadt ein neues Wohnhaus gebaut werden. Die Nachbarschaft verhinderte das Projekt. Welche Interessen prallten hier aufeinander? Welche Handlungspositionen haben Politik und Verwaltung in Bonn, um eine Nachverdichtung umzusetzen? Wie und warum bringen sich Bürgerinnen und Bürger in solche Prozesse ein? Ziel der Veranstaltung ist es, neben der Information über den konkreten Sachverhalt, der exemplarisch für viele andere Anwohnerproteste zu sehen ist, gemeinsam zu überlegen, wie eine Stadtgesellschaft mit Wachstum umgehen kann. Wo und wie kann und soll die Stadt wachsen?

Besichtigung des Umfeldes und nach Möglichkeit des betroffenen Grundstückes mit Informationen zum konkreten Beispiel (ca. 1 Stunde); im Anschluss Spaziergang zur Volkshochschule Bonn, Wilhelmstr. 34 und Diskussion.

Kursleitung: Michael Lobeck
Termin: Samstag, 25.4.2015, 10:00 – 12.30 Uhr
Anmeldung über: VHS Bonn
Treffpunkt: Vor dem Eingang des Frankenbades, Adolfstr. 45, Bonn
Eine Veranstaltung des BdA Bonn Rhein-Sieg in Kooperation mit  der VHS Bonn

Foto: Dachgarten in der Bonner Altstadt, Foto: ( c ) Joker

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