Bonner Friedensgruppen:

Protest gegen Atomwaffen

4. Mai 2015.

Mitglieder von Bonner Friedensgruppen beteiligen sich am 9. Mai 2015 an der Blockade des Atombombenlagers in Büchel/Eifel (www.buechel-atomwaffenfrei.de und www.antiatombonn.de). Beteiligt sind u.a. Anti-Atom-Bonn, Pax Christi Bonn und das Netzwerk Friedenskooperative. Die Dauerblockade in Büchel findet anlässlich der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York (27.4.-22.5.) statt. Die Gruppen fordern den Abzug der alten Atombomben aus Büchel, ein Atomwaffenverbot für Deutschland sowie eine weltweite Konvention zur Abschaffung aller Nuklearwaffen, wie sie bereits von 125 Staaten gefordert wird. Gegen eine solche Konvention sperrt sich die Bundesregierung, obwohl der Bundestag 2010 beschlossen hatte, sich für den Abzug der Atombomben aus Büchel einzusetzen (BT-Drs. 17/1159).

Die USA planen die verharmlosend „Modernisierung“ genannte Stationierung neuer B 61-12 Atombomben in Europa; 20 davon sollen in Büchel stationiert werden. Die Bundeswehr rüstet ihre Tornado-Jagdflugzeuge, die die Bomben ins Ziel tragen sollen, entsprechend nach. Die nukleare Teilhabe Deutschlands in der NATO verstößt nach Ansicht der Bonner Friedensgruppen gegen den Atomwaffensperrvertrag. „70 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki muss endlich Schluss sein mit dem atomaren Wahnsinn“, so ein Sprecher der Bonner Friedensgruppen.

Foto: Privat

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