Beethovenhalle:

Zur aktellen Situation

26. Juni 2015.

der Verein ProBeethovenhalle begrüßt ausdrücklich die Reaktionen aller Bonner Bundestagsabgeordneten, die sich sofort nach Bekanntwerden der Unrealisierbarkeit eines Festspielhauses in Bonn dafür eingesetzt haben, damit frei werdenden Bundesmittel nun für eine angemessene Instandsetzung der Beethovenhalle zu verwenden. Der Verein sieht sich damit in engem Schulterschluss mit Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, der sich ebenfalls umgehend dafür ausgesprochen hat, die für das Festspielhaus vorgesehene Förderung des Bundes in die Beethovenhalle umzulenken, die ein Denkmal von nationalen Rang darstellt. Die in den Koalitionsvereinbarungen der Bundesregierung festgehaltene Bedeutung des Beethoven-Jahres 2020 als nationales und deshalb unterstützungswertes Ereignis sollte in der gegenwärtigen Situation alles Interesse auf das Gebäude konzentrieren, welches Beethovens Namen trägt und das an erster Stelle ein würdiger Ort für die ins Auge gefassten Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag Beethovens ist.

Der Verein ProBeethovenhalle erwartet deshalb von der Stadt Bonn eine zügige Umsetzung der ebenso dringend notwendigen wie sinnvollen denkmalgerechten Modernisierung der Beethovenhalle. Denn sie ist, wie es Bürgermeister Nimptsch einmal treffend formulierte, eigentlich im Besitz der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bonn, die als Eigentümerin der Beethovenhalle gewissermaßen treuhänderisch in der Pflicht ist.

Unter diesem Aspekt sind die Bürgerinnen und Bürger Bonns herzlich eingeladen, aktiv im Verein ProBeethovenhalle mitzuwirken. Schon bei ihrer Erbauung hatte die Bürgerschaft sich nahezu in gleicher Höhe wie der Bund und das Land NRW an den Baukosten beteiligt. Als bürgerliches Gemeinschaft ehrenamtlicher Aktivisten zollt der Verein ProBeethovenhalle allen Initiativen, die sich ebenfalls ehrenamtlich für die Verwirklichung des Festspielhauses engagiert haben, großen Respekt

Foto: Karl-Heinz Hick / JOKER

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