25. April 2016.

Die Pracht der rosa Kirschblüten mahnt auch zum Gedeken der Opfer der Atombombenabwürfe 1945 auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Mit Bedacht war die in Japan so geschätzte Baumart ausgewählt worden, als 1985 ein erstes kleines Mahnmal am Beueler Rheinufer von Friedensbewegten gestiftet worden war. Inzwischen sind 30 Jahre vergangen, der erste Baum war eingegangen, der neuere, der ihn ersetzte, entwickelte sich wegen schlechter Bodenbedingungen und geschädigt durch die Folgen zahlreicher Großveranstaltungen in unmittelbarer Nachbarschaft nicht zu eindrucksvoller Stärke. Aber entspricht die kümmerliche Gestalt nicht genau zum Anliegen? Denn die Erde atomwaffenfrei zu machen, dieses Ziel ist heute wie 1985 weit entfernt. Die Atomwaffen werden verschiedenen Versprechungen zum Trotz  nicht abgeschafft, sondern gerade gegenwärtig modernisiert, so auch im nur 80 km entfernten Büchel in der Eifel.
So bleibt die Mahnung der vor fünf Jahren neugeschaffenen großen Denkmals aktuell und rückt durch die schöne Kirschblüte besonders in die Aufmerksamkeit der Vorbeispazierenden.

Auch dies ein beliebtes Fotomotiv in diesen Tagen, wie eine Nachbarin beobachtet hat.

Foto: privat

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